Kaum zu glauben!

Aber es gibt tatsächlich Wein, der selbst mir zu süß ist!

Lange hatte ich den Kauf hinausgezögert, denn 8 Euro für eine kleine Flasche sind ja nun nicht gerade wenig. Aber der Testbericht, den ich gelesen hatte, war so enthusiastisch, und außerdem sind süße Weine ja eigentlich genau mein Ding. Also kaufte ich ihn beim letzten Besuch im Alnatura-Laden (ja, genau der 🙂 )ndann doch. Und heute war der große Tag, an dem ich ihn endlich probieren wollte.

Nun ja, erstmal hat sich beim Öffnen der Korken verkrümelt (lecker…). Von der Farbe her erinnert der Wein eher an Cognac als an Weißwein, vom Geruch mehr an Süßigkeiten. Der erste Schluck war dann auch – süß. Sehr süß! Und nach drei Schlucken fühlte ich mich einem Zuckerschock nahe. Im Verhältnis 1:3 mit Wasser aufgefüllt ließ er sich dann genießen – aber für mich schmeckt der Himmel auf Erden irgendwie anders…

Immerhin hat er sein Ziel erfüllt, nachdem der Zuckerschock verflogen war, flossen die Worte nur so aus meinen Fingern und das vorläufige Bewerbungsanschreiben ist fertig. Mal schauen, nächstes Mal probier‘ ich ihn glaube ich mit ein paar Eiswürfeln, vielleicht schmeckt er dann besser.

Merke: Ich sollte doch bei meinen billigen Weinen bleiben, da weiß ich wenigstens, was ich hab‘, und wenn nicht, habe ich zumindest nicht so viel Geld dafür ausgegeben!

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Zwischenstand

  • 8 gefüllte Umzugskisten
  • 1 Walltattoo auf meinen Kleiderschrank transferiert – warum bin ich da nicht schon vorher drauf gekommen, sieht total genial aus!
  • 1 missglückte Verabredung heute – dafür genug Zeit, in meinem Buch zu schmökern
  • 1 Bildbearbeitungs-Software gekauft – wenn ich dann mal irgendwann Zeit hab’…
  • 1 Mitbewohner, der immer noch nichts weiß – weder wann ich ausziehe noch dass ich weggehe
  • viele Freunde, die zum Glück ihre Hilfe zugesagt haben
  • 1 Flasche Sekt (Geschenk meines Opas), die fast leer ist
  • 1 Leben im Wandel – und ich stehe da mit einem weinenden und einem lachenden Auge

Arbeit, VIEL Arbeit…

Die Uni hat mich wieder, und zwar gleich so richtig. Dass mein Stundenplan mehr als voll wird, war mir ja vorher schon klar. Nicht so ganz miteinbezogen hatte ich allerdings die Referate etc…. Ich darf mich dieses Mal beschäftigen mit:

  • Minderheitensprachen in Frankreich zur Zeit der französischen Revolution
  • Wirtschaftliche und politische Aspekte der chinesisch-französischen Beziehungen
  • Les Enfoirés (eine Reihe von jährlich stattfindenden Benefizkonzerten zu Gunsten der französischen Suppenküchen)
  • Soziale Gerechtigkeit bei Friedrich August v. Hayek

Und mich weiter mit viel zu zeitraubenden außeruniversitären Aktivitäten beschäftigen… Ich werde übrigens alt: Beim Fachschaftswochenende war ich am zweiten Tag um 11 im Bett – der Rest zum Teil erst um halb sechs…

Gestern hab‘ ich dann endlich „Wahnsinnig verliebt“ angesehen, aber so wirlich vom Hocker gerissen hat mich der Film nicht. Die von Audrey Tautou verkörperte Hauptperson verhält sich teilweise einfach so blöd, dass man gar nicht mit ihr mitfühlen möchte. Und vom Inhalt her ist der Film wohl auch nur einmal interessant, bis man dann die Auflösung kennt.

Beflügelt

Sonst war immer ein Gläschen Wein nötig damit ich mich an französische Weihnachtskarten gewagt habe (auch wenn der Wein aus Deutschland sein durfte), jetzt funktioniert dieser Trick auch für niederländische Briefe… Dumm nur, dass mein Word keine niederländische Rechtschreibprüfung hat und die auch nicht installieren will. Egal, es wird schon halbwegs verständlich sein. Prost!

Fertig

Vanillkipferl und Ausstecherle sind fertig, nur der Guss fehlt noch. Und ich bin auch total fertig…

Ein Teil der Geschenke ist auch schon eingepackt, für den Rest warte ich noch auf die Geschenkdosen, die ich bestellt habe.

Spruch des heutigen Seminars zu Kommunikationspsychologie: „Wir wollen lernen, unsere Botschaften so zu verpacken, dass auch Männer verstehen, was gemeint ist!“

Jetzt trink ich noch meinen Glühwein zu Ende und kuschel mich dann ins Bett. Bin doch ganz froh, dass ich morgen jetzt nicht nach Freiburg fahre, das wäre echt zu stressig geworden.

Jemand, der mir den Rücken massiert, wäre jetzt schön… *träum*

Ich komm gar nicht mehr hinterher…

Gerade habe ich eine große Bestellung für Weihnachtsgeschenke abgeschickt (obwohl für mich auch so einiges dabei ist), meine Liste habe ich fertig und hoffe, bis zum Wochenende alles erledigt zu haben (bis auf die Socken und andere „kreative“ Sachen). Fühlt sich gut an!

Das Wochenende (bzw. Donnerstag bis Sonntag) war im Rückblick gesehen ein bisschen zu partylastig und wurde vom Wunsch einer Freundin (ist sie das noch, wenn uns eigentlich nichts verbindet?) dominiert, die mich mit diversen ihrer Freund verkuppeln wollte. Allerdings immer vergeblich. Vielleicht solte sie in ihrem Bekanntenkreis mal nach Männern suchen, die wissen, was sie wollen. Ziele haben, etwas erreichen wollen. Und denen nicht die nächste Party wichtiger ist als der Studienabschluss oder eine herausfordernde, interessante Arbeit in der Zukunft. Mit solch planlosen Leuten kann ich nämlich nicht viel anfangen.

Sobald ich Bilder vom Wochenende habe, melde ich mich (bin selber neugierig, von der Geburtstagsparty am Wochenende zuvor hab‘ ich ja auch immer noch keine gesehen).

Mein Referat für Mittwoch steht größtenteils, hab‘ mir eine Präsentation zusammengebastelt und Text vorgeschrieben. Fehlt also nur noch das Handout und das Üben, denn selbst vorlesen kann ich auf Spanisch verdammt schlecht…

Die Bewerbung ist auch weiter in Arbeit, Donnerstag bin ich beim Fotografen, bis dahin will ich fertig sein (schenkt mir jemand ein paar Stunden?)

Ich fühl‘ mich auf jeden Fall grad total gut und bin echt zufrieden mit meinem Leben. :yes:
Und jetzt geh‘ ich endlich ins Bett, denn morgen gehe ich mit meinem Opa essen (also für mich eher frühstücken, wenn ich um Viertel vor 11 hier los muss). Gut’s Nächtle!

Wieder daheim

Nach einem anstrengenden, interessanten und zeitweise auch schockierenden Wochenende bin ich jetzt wieder zu Hause. Die Fahrt war wirklich klasse und die Gruppe sehr harmonisch. Und der Wellness-Bereich im Panorama-Bad sehr entspannend 😉 Trotzdem freu ich mich jetzt auf mein eigenes Bett, denn die dort waren doch ein wenig eng und unbequem.

Und morgen beginnt dann die erste richtige Uni-Woche mit vollem Programm: Besuch meiner Mutter / Geburtstag meines Opas, Kinobesuch, Wochenendseminar und allen möglichen Vorlesungen. Aber ich freu mich!