Bücherbox

Ich hab‘ mich für das Bücherbox-Projekt angemeldet und durfte letzte Woche dann endlich das verdammt große und verdammt schwere Paket abholen, ins Büro und danach nach Hause schleppen. Neben den Büchern hatten Carola & Thilo mir auch noch ein paar Süßigkeiten dazugepackt, die ich beim Schmökern gleich verputzt habe.

Das war drin:

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Im Detail:

  • Dorothy Cannell – Der Witwenclub
  • Greg Iles – E.R.O.S.
  • Gaby Hauptmann – Ticket ins Paradies
  • John Grisham – Das Urteil
  • Kai Meyer – Göttin der Wüste
  • Wolf Haas – Komm, süßer Tod
  • Wolfgang Lohmeyer – Das Kölner Tribunal
  • Marliese Arold – Abgerutscht. Nina reißt aus
  • Denis Thériault – Siebzehn Silben Ewigkeit
  • Tommy Jaud – Vollidiot
  • Charlotte Link – Die Sünde der Engel
  • Christine Calissano – Die Furien des Verschwindens
  • Marc Levy – Wo bist du?
  • Volker Klüpfel/Michael Kobr – Milchgeld
  • Roger Boyes – My dear Krauts
  • Andreas Franz – Der Finger Gottes
  • Roger-Pol Droit – Fünf Minuten Ewigkeit
  • Tanja Griesel – Rothard

Von mir gibt’s diese Bücher hier, welche ich rausnehme, weiß ich noch nicht ganz genau… Je genauer ich gucke, desto mehr möchte ich lesen. Gaby Hauptmann hab‘ ich seit Abholen des Pakets schon geschafft

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Als nächstes macht das Paket in Niedersachsen Station!

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Ich und die Bücher

Bei amyblah gemopst:

[x] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus.
[x] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.
[x] Du teilst dein Bett mit Büchern.
[ ] Du inhalierst den Geruch von Büchern.
[ ] Du streichelst Bücher.
[ ] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.
[ ] Dein SuB ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit.
[ ] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.
[ ] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher als für Lebensmittel aus.
[x] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden.
[x] Du hälst Bücher für eine bessere Altervorsorge als Aktien etc.
[ ] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste/r ein Exemplar zu ergattern.
[x] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast.
[x] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.
[x] Bei dem Wort Buch wirst du sofort aufmerksam.
[ ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.
[x] Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht.
[ ] Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast.
[ ] Du benutzt Bücher als (Kuschel-)Kissen.
[ ] Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.
[ ] Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.
[x] Dein SuB weigert sich verhement dagegen, kleiner zu werden.
[ ] Du versuchst Buch-Flatrates mit den Verlagen auszuhandeln.
[ ] Du lernst eine neue Sprache, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint.
[ ] Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg.
[ ] Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte.
[x] Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung.
[x] Deine besonderes Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.
[x] Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“
[ ] Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie).
[x] Du magst keine eBooks.
[x] Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt.
[ ] Du schreibst ein Buch darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht.
[x] Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast.
[ ] Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen.

Die Auflösung
0-5 Antworten: Du brauchst dir keine Sorgen machen. Mit dir ist alles in Ordnung. Vielleicht solltest du aber mal öfter ein Buch in die Hand nehmen.
6-10 Antworten: Mit dir ist noch alles in Ordnung. Du bist ein ausgeglichener Viel-Leser, der neben Büchern noch viele andere Hobbies hat.
11-15 Antworten: Dein Zustand ist kritisch. Aber du kannst immer noch damit umgehen, wenn du mal kein Buch zur Hand hast.
Ab 16 Antworten: Bitte besuche sofort ein Treffen der anonymen Bibliophilen!

Noch Fragen? 😉

Meine Bücher 2010

51 Bücher hatte ich auf meiner Liste, tatsächlich gelesen hab‘ ich 43, eins lese ich gerade noch und drei hab‘ ich nicht mehr geschafft, weil sie irgendwo in meinen Umzugskartons verschwunden sind. Zwischen Frauenliteratur, Klassikern und historischen Romanen haben sich auch Sachbücher und ein paar französische Werke dazwischengemogelt. Die Mischung war auf jeden Fall gut!

Zum ersten Mal waren auch diverse Lebensratgeber dabei, aber davon hatte ich jetzt glaube ich erstmal genug. Nicht gezählt hab‘ ich die gefühlten Tonnen an Fachliteratur für meine Diplomarbeit, wobei mir das Buch über die Lebensverhältnisse in Flandern ab dem 17. Jahrhundert echt gut gefallen hat, weil man sich einfach gut in das alltägliche Leben der Menschen einfühlen konnte.

Mein Vorsatz für 2011: Ein bisschen mehr anspruchsvolle Literatur und mehr fremdsprachiges (Stichwort Originalausgaben von Klassikern). Heute hab‘ ich zum Beispiel die Penguin Classics in der Buchhandlung gesehen, bei 2,50€ für einen dicken Schmöker hüpft ja mein Sparherz, da werde ich in den nächsten Tagen nochmal gucken gehen.

Im Ausmiste-Wahn

Ich hab‘ meine Mutter angesteckt: Nachdem ich schon so erfolgreich mit Momox Bücher und DVDs verkauft habe, hatte sie mir angeboten, dass ich zu Hause ausmisten und verkaufen darf. Also hab‘ ich vorhin bei den alten Schulbüchern angefangen (Formelsammlungen sind seeeehr gefragt!), in meinem Zimmer weiter gemacht und danach ohnehin schon ausgemistete Bücher durchgeguckt. Meine Mutter hat auch immer mehr angeschleppt und der Stapel wird immer größer. Sind zwar größtenteils nur Centbeträge – aber bevor die Sachen noch länger hier rumstehen und verstauben, weil sie keiner mehr liest, kann man sie ja auch verkaufen. Morgen geht’s weiter 😉

Schokoladig

Denk dir einfach, du bist eine Tafel Schokolade!
Erfolgreicher bewerben und die anderen weit hinter sich lassen

Das Buch hat mir eine Freundin empfohlen, und weil der Titel und das Cover so ansprechend waren, hab‘ ich es mir auch gleich bestellt (ist ein Book-on-demand).

Tja, was soll ich sagen. Meinen Traumjob hab‘ ich dadurch jetzt noch nicht gefunden (das wäre nach zwei Tagen „Wirkung“ des Buches auch ein bisschen viel verlangt), und ganz unvorbereitet bin ich die Lektüre auch nicht angegangen, weil ich mir im Vorfeld schon viele Gedanken gemacht habe, die sich die „Masse“ (das Lieblingswort des Autors) eben nicht macht. Trotzdem bin ich positiv beeindruckt. Die Kapitel sind recht kurz gehalten (damit man immer mal wieder zwischendrin im Buch lesen kann) und gut strukturiert. Die Tipps für die schriftliche Bewerbung würde ich jetzt nicht alle beherzigen (ich kann mir nicht so ganz vorstellen, dass sich ein Personaler bei einer Email-Bewerbung freut, wenn er 10 Seiten zusätzlich ausdrucken muss, auf denen dann nur der Titel des nächsten Zeugnisses steht und der Anhang insgesamt 30 Seiten hat), aber die Hinweise zum Vorstellungsgespräch haben mir gut gefallen. Der Autor nennt Beispiele von typischen Fragen und Standardantworten, die die „Masse“ gibt. Dazu kommt dann ein Beispiel für eine gelungene individuelle Antwort und der Platz, sich eigene Notizen zu machen. Da werde ich vor meinem nächsten Gespräch bestimmt noch mal ein bisschen Zeit mit verbringen.

Ein weiterer Aspekt des Buches ist gelungene Kommunikation. Wie zum Beispiel schon kleine Worte die Wirkung eines Satzes und auch einer Persönlichkeit verändern können und wie man diese Wirkung steuern kann. Meine geliebten Füllwörter werde ich mir nicht ganz abgewöhnen können, aber die Ausdrucksformen für ein selbstbewussteres Auftreten, wenn es um die Darstellung der eigenen Fähigkeiten geht, sollte ich mir auf jeden Fall merken.

Zusätzlich zum Buch gibt es auch noch Online-Angebote des Autors, die habe ich allerdings nur überflogen. Insgesamt ist das wirklich der beste Bewerbungsratgeber, den ich bisher in der Hand hatte, auch wenn ich die Standard-Bücher nicht missen möchte, um zumindest einen Eindruck davon zu bekommen, wie Lebenslauf und Anschreiben aussehen könnten.

Lange versprochen…

… endlich geschrieben:

Meine 10 Lieblingsbücher

Lange habe ich an dieser Liste gesessen, hier sind nun meine zehn Lieblingsbücher und jeweils eine kleine Geschichte dazu! Okay, manchmal hab‘ ich ein bisschen geschummelt und gleich mehrere Werke des gleichen Autors zusammengefasst. Aber seht selbst.

Achtung, das ist nur eine Momentaufnahme, ich hab‘ bestimmt irgendwas ganz Tolles vergessen…

  1. Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers
    Gekauft hab‘ ich mir das Buch als Belohnung nach einer schweren Klausur, es sprach mich vom Einband her an und auch der Titel war für mich als Bücherwürmchen verlockend. Aber sowas hatte ich nicht erwartet! Walter Moers hat eine völlig neue Welt erfunden, voll mit fantastischen Wesen, Geschichten und Traditionen. Die Buchlinge sind mir besonders ans Herz gewachsen, ich hab‘ mich sogar mal als einer verkleidet 😉 Das war definitiv eins der Bücher, die noch viel viel dicker hätten sein können. Aber zum Glück gibt es ja noch mehr Geschichten aus Zamonien („Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“, „Rumo oder die Wunder im Dunkeln“, „Ensel und Krete“, …)
  2. Im Reich der Engel von Bernard Werber
    Das war mein erstes Buch von meinem französischen Lieblingsautor, den mir mein französischer Freund damals empfohlen hatte. Inzwischen hab‘ ich meine Mutter mit dem Werber-Virus infiziert und den ersten Teil dieses Buches für meinen Schatz als Hörbuch aufgenommen. Bernard Werber entwickelt eine neue Art von Religion, die eine Kombination aller Weltreligionen und Mythen ist – und irgendwie erscheint mir seine Argumentation sehr schlüssig. Eigentlich ist das Buch aber ein Abenteuerroman, in seiner unnachahmlichen Weise gemischt mit unbekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen, Kochrezepten und kleinen Geschichten. Auch zu empfehlen von ihm: Die Ameisen-Trilogie (auf Deutsch leider vergriffen). Die neueren Bücher von ihm wurden soweit ich weiß leider noch nicht übersetzt.
  3. Die Säulen der Erde von Ken Follett
    Es gibt glaube ich kein Buch von Ken Follett, das ich noch nicht gelesen habe (ich müsste mal genauer nachgucken, aber vermutlich nicht), und „Die Säulen der Erde“ war das erste. Eine packende Geschichte, bei der man die Charaktere richtig lieb gewinnt, weil man sie durch so viele Jahre ihres Lebens begleitet und mit ihnen hofft, leidet und liebt. Das erste Mal hab‘ ich das Buch auf einer Busfahrt nach Innsbruck gelesen (viiiel Zeit), das zweite Mal beim Zelten in Brasilien (nass, aber auch viiiiel Zeit) und war jedes Mal ganz gefangen in dieser mittelalterlichen Welt. Beim Lesen dieses Buches hab‘ ich zum ersten Mal verstanden, was für eine Faszination Architektur, insbesondere in Kirchen, ausüben kann. Die Fortsetzung hat mir auch recht gut gefallen.
  4. Die Emma Harte-Saga von Barbara Taylor Bradford
    Ich bin in Paris eher zufällig auf diese Autorin gestoßen, als ich leicht verständliche englischsprachige Literatur suchte. Die Bücher sind darüber hinaus auch farblich sehr ansprechend (knallpink, rot, hellblau 😉 ) *g* Die Bücher rund um das Leben der fiktiven Kaufhausgründerin Emma Harte und ihrer Familie umspannen das gesamte 20. Jahrhundert. Ein bisschen verwirrend ist, dass die Bücher nicht chronologisch angeordnet sind, sondern es immer mal wieder Rückblenden gibt, bei denen neue Familiengeheimnisse aufgedeckt werden. Barbara Taylor Bradfords Sprache gefällt mir sehr gut, und spätestens ab dem zweiten Buch hatte ich das Gefühl, zur Familie zu gehören, so vertraut sind einem dann bereits die Charaktere.
  5. Die Trilogie der Wendepunkte von Klaus Kordon
    Der Lieblingsautor meiner Jugendzeit! Und an der Faszination, die er auf mich ausübt, hat sich nichts geändert. Er ist ein toller Erzähler, bei Lesungen merkt man kaum, ob er jetzt gerade erzählt oder vorliest. Die Trilogie der Wendejahre beschreibt das Leben einer Berliner Familie in den Jahren 1918, 1933 und 1945 und hat mir mehr als jeder Geschichtsunterricht in der Schule über diese Zeit beigebracht. Besonders gut gefallen hat mir, dass jedes der Bücher einen Anhang mit Erläuterungen hat, der kurz angerissene historische Begebenheiten erläutert.
  6. Die Klatschmohnfrau von Noëlle Châtelet
    Bei diesem Buch, an das ich eher zufällig geraten bin, war ich von der Sprache total verzaubert. Und das, obwohl Noëlle Châtelet nur im Präsens schreibt. Ein schönes Buch über das Älterwerden und über eine Frau, die ihren Weg geht.
  7. Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda
    Das Leben in Paris, wie ich es zum Teil kennengelernt habe. Eine traumhafte Liebes- und Familiengeschichte mit amüsant gezeichneten Charakteren in der schönsten Stadt der Welt! Der Film hat mir auch gut gefallen (dank Audrey Tautou), aber einiges hätte ich mir doch anders vorgestellt. Aber wahrscheinlich wäre das Publikum zu verschreckt gewesen, wenn man die tatsächliche Größe eines Dienstmädchenzimmers gezeigt hätte 😉
  8. Harry Potter von J. K. Rowling
    Zum Inhalt muss ich ja wohl nicht viel sagen 😉 Mit einer abendlichen Vorlesestunde auf dem Dachboden hat es angefangen, vor über zehn Jahren. Meine Mutter hatte irgendwo von Harry Potter gelesen und den ersten Band gekauft, gelesen und für gut befunden. Daraufhin las sie uns jeden Abend ein Kapitel vor, bis wir in den Urlaub fuhren und ein kleiner Kampf zwischen mir und meinen Geschwistern ausbrach, wer das Buch jetzt lesen durfte. Das hielt auch bei den folgenden Bänden an. Da ich dann schon nicht mehr zu Hause wohnte, durfte ich die neuen Harry Potter immer erst als letzte mitnehmen und lesen… Deswegen hab‘ ich jetzt angefangen, mir die gesamte Reihe auf Französisch ganz für mich allein zu kaufen!
  9. Kain und Abel / Abels Tochter von Jeffrey Archer
    Die beiden Bücher hab‘ ich irgendwann bei meinen Eltern entdeckt und gleich sehr angetan. Faszinierend fand ich immer die Beschreibung von Bloomingdale’s in New York, in dem die Liebesgeschichte des zweiten Bands ihren Anfang nimmt. Als ich im April dann selbst da war, war ich eher enttäuscht, die Galeries Lafayette in Paris oder Harrods in London entsprechen da viel mehr dem Bild, das ich mir nach der Lektüre des Buches gemacht habe.
  10. Der Schwarm von Frank Schätzing
    Fast wäre mir kein 10. Buch eingefallen, aber dann sprang mir „Der Schwarm“ bei meinem letzten Buchhandlungsbesuch ins Auge. Da weiß ich auch noch genau, wann ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe. Ich war in Belgien und hab‘ die halbe Nacht dieses Buch verschlungen, weil ich mich einfach nicht losreißen konnte. Die anderen Bücher von ihm fand ich auch spannend, aber längst nicht so wie dieses.

Und wie sieht’s bei euch aus?