Kaum zu glauben

Ich hab‘ vorhin meinen (wahrscheinlich letzten) Spanisch-Schein abgeholt. Und kann es immer noch nicht so ganz fassen. Meine bisher beste Note an der Uni – gerade in Spanisch! Vielleicht hab‘ ich mich auch nur verlesen und es war eigentlich ein Kurs in Zeichensprache oder mit den Händen reden… Fakt ist: So komme ich auf eine 2,5 im Vordiplom für die Sprachen, für Politik müsste ich in der Hausarbeit schon sehr versagen, um ein schlechteres Vordiplomsergebnis zu haben. Wow! Sieht ja gar nicht so schlecht aus… Wenn man mein Hauptfach mal ganz klammheimlich unter den Tisch fallen lässt Und ein tolles Gefühl, die Dokumente ausdrucken zu können, die ich dann nur noch zu den Fachberatern bringen muss. Hach ja, da kann ich ja jetzt voller Motivation an meine Unternehmenspräsentation gehen und aus den 28 Seiten Homepage-Text fünf Seiten sinnvolle Hausarbeit machen!

Ja, mir geht’s gut 🙂 Und meine Ma kommt heute auch wieder nach Hause!

Irgendwie erinnern meine Stimmungsschwankungen an einen Konjunkturverlauf Neeein, ich bin doch nicht studiumsgeschädigt, üüüberhaupt nicht…, an einem Tag hab‘ ich das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst und ich gar nichts auf die Reihe kriege, am nächsten bin ich dann wieder „on top of the world“ und alles scheint möglich. Vielleicht sollte ich auch ein bisschen mehr sowas wie Selbstvertrauen entwickeln, was? *zum Mond schiel*

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Warum verdammt nochmal immer ich?!

Warum?!

Warum immer ich? Habe ich auf der Stirn stehen „Mit mir kann man’s ja machen!“?!?! Warum verdammt nochmal meinen alle unzuverlässigen Leute, das bei mir ausleben zu können? Ich bin zuverlässig, halte Deadlines ein und versuche immer, ordentlich zu arbeiten. Warum sind dann ständig Leute um mich rum, die sich an nichts halten und einen in den entscheidenden Situationen hängen lassen? Ich würde grad am liebsten ganz laut schreien. Aber erstens würde mein Mitbewohner sich dann noch mehr wundern was für ein seltsames Wesen er sich da ins Haus geholt hat und zweitens würde es nichts ändern. Mein Bruder sitzt ja geschätzte 500 km entfernt und hat es wahrscheinlich immer noch nicht geschnallt, dass man so was einfach nicht bringen kann. Menno! Eine kleine Bitte, und das ist schon zu viel für den vielbeschäftigen Abiturienten. Ich bin stinkig, aber sowas von! *fauch*

Das musste jetzt einfach mal raus! Danke für die Aufmerksamkeit, jetzt geht’s schon wieder besser.

Ich…

… ach ich weiß auch nicht. Ich glaub‘ ich hab‘ Fernweh… Ich lese grad den zweiten Teil der Biographie von Roald Dahl. Echt zu empfehlen, der hat einiges erlebt. Also nicht dass ich mit ihm tauschen wollte, Bomberpilot wäre dann doch nicht so mein Ding.

Aber irgendwie… Der hat viele Sachen einfach gemacht, ohne groß über die Konsequenzen nachzudenken. Hat eine Stelle in Afrika angenommen (und das vor 70 Jahren!), Abenteuer erlebt. Manchmal wäre ich glaube ich gerne ein bisschen, tja wie sag‘ ich das? Nicht spontaner, abenteuerlustiger einfach. Nicht immer nur über die Zukunft nachdenken, über das was schief gehen könnte, über die Konsequenzen für die Zukunft.

Ach, aber trotzdem will ich irgendwie weg. In den letzten Tagen denke ich ständig an meine Zeit im Ausland. Auch wenn ich da meinen Alltag hatte, irgendwie war es doch aufregender als hier. Mir fehlt grad die Abwechslung, die Herausforderung. Okay, meine Klausur übermorgen IST eine Herausforderung, aber so etwas meine ich nicht.

Ich brauche wohl mal viiiiel Zeit um einfach nur über die Zukunft nachzudenken. Ich will nicht irgendwann mit dem Studium fertig sein, arbeiten und dann merken, dass ich viele Sachen vorher noch hätte erleben wollen.

The only way to find the limits of the possible is
by going beyond them to the impossible.

Arthur C. Clarke

Immer mit der Ruhe

Für meinen Probedurchlauf mit den jetzt 48 Folien hab‘ ich gerade 28 Minuten gebraucht. Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass ich vor Publikum noch nervöser bin und schneller rede – passt das locker! Das Handout bzw. Thesenpapier ist auch fertig, muss ich nur noch morgen früh ausdrucken.

Erkenntnis des heuteigen Abends: Beim nächsten Mal muss das alles irgendwie strukturierter ablaufen. Sonst wird meine Diplomarbeit (auch wenn das noch ne Weile hin ist) eine einzige Katastrophe. Wie mir eingefallen ist, hab‘ ich ja sogar ein Programm zum eingeben und ordnen von Zitaten – aber ich nutze es nicht. Wäre diesmal ganz günstig gewesen, dann hätte ich nämich nicht eine halbe Stunde vergeblich nach einem Zitat gesucht, um es schlussendlich dann doch durch ein anderes zu ersetzen, von dem ich wenigstens den Autor kannte…

Und jetzt geh‘ ich erstmal schlafen, damit ich den morgigen Tag fit überlebe. Hoffentlich sind wir wie heute ein bisschen früher fertig, dann komm‘ ich mit meinen anderen Sachen vielleicht noch hinterher.

Ich mach‘ drei Kreuze, wenn das Semester vorbei ist…

Bloglaune

Ich hab‘ Lust, was zu schreiben, aber ich weiß nicht was. Dass ich den ganzen Tag mit Aufsätzen über die WTO und die Doha-Runde zugebracht habe? Wohl nicht, spannend ist nämlich was anderes.

Interessanter ist da schon die Frage, welche Serie ich mir als nächstes auf DVD kaufen soll. Da ich im Januar verdammt viel Zeit zu Hause verbringen werde (Referats- und Hausarbeitsvorbereitungen) brauche ich dringend abendliche Ablenkung. Ich schwanke noch zwischen Venus & Apoll, Prinzessin Fantaghiró, Ritas Welt oder vielleicht auch Girlfriends. Was meint ihr? Oder habt ihr noch andere Vorschläge? Die meisten aktuellen Serien sind nicht so mein Fall, sowohl von den Themen her als auch sonst.

Und sonst? Sollte ich vielleicht mal über das folgende Jahr nachdenken über meine Vorsätze und Ziele. Aber das ist so anstrengend… Und manche Sachen sind so selbstverständlich, dass ich sie mir eigentlich gar nicht vornehmen muss, wie z.B. Vordiplom nach dem Wintersemester. Und andere werd‘ ich sowieso nicht durchhalten – wie z.B. konsequent gesünder ernähren. Irgendwann ist der Reiz der ungesunden schnellen Küche doch größer. Aber versuchen kann ich’s ja mal…

Jetzt werd‘ ich erstmal ein paar Mails schicken, damit andere Leute wenigstens was anders als Spam in ihrem Postfach finden.

Ich komm gar nicht mehr hinterher…

Gerade habe ich eine große Bestellung für Weihnachtsgeschenke abgeschickt (obwohl für mich auch so einiges dabei ist), meine Liste habe ich fertig und hoffe, bis zum Wochenende alles erledigt zu haben (bis auf die Socken und andere „kreative“ Sachen). Fühlt sich gut an!

Das Wochenende (bzw. Donnerstag bis Sonntag) war im Rückblick gesehen ein bisschen zu partylastig und wurde vom Wunsch einer Freundin (ist sie das noch, wenn uns eigentlich nichts verbindet?) dominiert, die mich mit diversen ihrer Freund verkuppeln wollte. Allerdings immer vergeblich. Vielleicht solte sie in ihrem Bekanntenkreis mal nach Männern suchen, die wissen, was sie wollen. Ziele haben, etwas erreichen wollen. Und denen nicht die nächste Party wichtiger ist als der Studienabschluss oder eine herausfordernde, interessante Arbeit in der Zukunft. Mit solch planlosen Leuten kann ich nämlich nicht viel anfangen.

Sobald ich Bilder vom Wochenende habe, melde ich mich (bin selber neugierig, von der Geburtstagsparty am Wochenende zuvor hab‘ ich ja auch immer noch keine gesehen).

Mein Referat für Mittwoch steht größtenteils, hab‘ mir eine Präsentation zusammengebastelt und Text vorgeschrieben. Fehlt also nur noch das Handout und das Üben, denn selbst vorlesen kann ich auf Spanisch verdammt schlecht…

Die Bewerbung ist auch weiter in Arbeit, Donnerstag bin ich beim Fotografen, bis dahin will ich fertig sein (schenkt mir jemand ein paar Stunden?)

Ich fühl‘ mich auf jeden Fall grad total gut und bin echt zufrieden mit meinem Leben. :yes:
Und jetzt geh‘ ich endlich ins Bett, denn morgen gehe ich mit meinem Opa essen (also für mich eher frühstücken, wenn ich um Viertel vor 11 hier los muss). Gut’s Nächtle!

Zwischenstand

Ich versinke im Chaos… Mein Plan, das Packen diesmal systematischer anzugehen, funktioniert nur teilweise. Immerhin ist schon mal eine Kiste mit Klamotten gepackt und schweren Herzens ein paar Sachen aussortiert. Aber davon mal abgesehen sieht es hier aus als hätte eine Bombe eingeschlagen und ich sitze mittendrin.

Genieße ein Gläschen Apfelkorn und höre den Balladen-Mix 3 von ihr wisst schon wem. Genieße das Alleinsein nach ereignisreichen Tagen, versuche die letzten Stunden hier (es ist schon im zweistelligen Bereich) so schön wie möglich zu machen, mich nicht stressen zu lassen. Gar nicht so einfach.