Morgenröte

Bei so einer Aussicht ist das viel zu frühe Aufstehen (gestern) doch gar nicht mehr so schlimm:

DSCF2786DSCF2787DSCF2788DSCF2789

Um 8 Uhr wieder in meinem alten Hörsaal zu stehen, war schon ein komisches Gefühl. Vor sechs Jahren saß ich da selbst als Ersti, gestern haben wir die Neuen mit dem traditionellen Ersti-Song begrüßt. Die anschließende Präsentation eines normalen Studententags in zwei Varianten (sozusagen Himmel und Hölle des Studentenlebens) hat sogar die Professoren mitgerissen. Danach hab‘ ich noch meinen Prof und meinen Zweitkorrektor getroffen, und beide haben mir nochmal gesagt, dass die Arbeit sehr gut zu lesen war. *strahl* Das Einzige, was sich in den ganzen Jahren nicht verändert hat, ist der Preis für eine Flasche Cola aus dem Automaten, das war schon vor sechs Jahren ein Euro 😉

Geschafft!

Donnerstag Abend waren die Arbeiten gedruckt, gestern morgen habe ich sie abgegeben, 1000 Formulare unterschrieben und mal eben noch mein Wahlfach gewechselt (das hatte ich zu Beginn des Hauptstudiums falsch angemeldet) und meinem Studentenleben (fast) ein Ende gesetzt. Danach wurde mit ein paar Freunden angestoßen und der Tag einfach nur noch genossen: Schuhe kaufen, in der Sonne liegen und Beck’s Lemon trinken, Salate vorbereiten (endlich hab‘ ich wieder Muße dazu!), Grillen, auf’s örtliche Festival gehen… Einfach schön! Und das Wetter hat auch noch super mitgespielt, nachdem es morgens fast geregnet hat, war es ab dem Zeitpunkt, wo ich abgegeben hatte, einfach traumhaft.

Nachher werd‘ ich auf dem Festival Kinder bespaßen und Getränke verkaufen und es einfach genießen, meinen Kopf nicht anstrengen zu müssen 🙂

Danke nochmals für alle eure aufmunternden Worte, sie haben mir wirklich geholfen!!!

Fleißig :D

Sooo, nach einem gemütlichen Frühstück mit meinem Schatz (in einer weniger gemütlichen weil unaufgeräumten Küche…) habe ich tatsächlich irgendwann noch die Kurve gekriegt und :

  • mein Bett neu bezogen,
  • meine Kommode aufgeräumt,
  • die restlichen Tabellen für meine Diplomarbeit abgetippt (gleich drei Provinzen heute, so langsam komm ich in den Rhythmus!),
  • zwei Telefonate geführt und
  • mich zum ersten Mal an der Decoupage-Technik versucht.

Mein Fotoalbum ist zwar recht faltig geworden, aber irgendwie passt das. Sieht auf jeden Fall besser aus als das knallpink vorher. Und zur Entspannung hab‘ ich dann grad noch mit meinen Mitbewohnern den Tatort geguckt, Glühwein getrunken und ein bisschen gelästert 😉

Jetzt kann die Realität wieder beginnen (gefühltes Ferienende, auch wenn ich ja keine Vorlesungen mehr hab‘)!