Freitagsfüller 21/16

1.   Wenn ich jemals  meinen riesigen Wollvorrat aufbrauchen sollte, wäre es eine Überlegung, mal das (Wolle) spinnen auszuprobieren. Aber vorher nicht. Also nie.. .

2.    Die Fußball-EM geht in absehbarer Zeit los – aber in der Stimmung bin ich irgendwie noch gar nicht. Ich hab‘ mir nicht mal die Termine in den Kalender eingetragen. So wie 2006 wird es sowieso nicht werden. Da habe ich glaube ich fast jedes Spiel gesehen, jeden Tag wurde gegrillt und zu den großen Spielen war ich zum Public Viewing. Die Vorlesungen an der Uni waren da irgendwie nur das nervige Zwischenprogramm, keine Ahnung, wie ich in dem Semester überhaupt eine Klausur bestanden habe.

3.   Das Wetter macht gerade ganz schöne Pirouetten. Bei uns in der Region hat sich das zum Glück nur mit viel Regen geäußert. Klatschnass im Büro anzukommen ist zwar nicht toll, aber immerhin ist nichts Schlimmes passiert und alles funktioniert und fährt.

4.    Was ich mit meinen verbleibenden Urlaubstagen noch so anfange, muss ich sehen. Mindestens eine Woche werde ich wohl fürs Packen einplanen müssen. Im August würde ich aber gerne eine Deutschland-Tour machen, sofern es von der Bahn wieder diese Monatskarte geben sollte. Von der Ostsee bis zum Bodensee gibt es viele liebe Menschen, die ich gerne mal wieder besuchen möchte!

5.    Zu meinem Bedauern hat der Tag trotz aller Bemühungen nur 24 Stunden, so dass Vieles einfach mangels Zeit liegen bleibt oder gar nicht erst in Angriff genommen wird. Ich habe aber einen Trick gefunden. Diese Woche war ich bis auf einen Tag (da war es aber auch erst halb acht) jeden Tag spätestens um 7:05 Uhr im Büro. Diese Ruhe im fast leeren Gebäude hat etwas Magisches und ich war wirklich produktiv. Heute zum Beispiel mal wieder 2,5 Stunden Ablage (und es ist niemandem aufgefallen, dass ich mangels Bluetooth-Dongle, der noch mit dem Laptop eingeschlossen war, meinen PC gar nicht an hatte). Vor allem konnte ich so trotz frühem Gehen ordentlich Überstunden ansammeln, so dass ich mir demnächst einen freien Tag gönnen kann – quasi geschenkte Zeit.

6.    Ich und der Sonnenschutz. Ein Thema für sich. Einmal pro Jahr verbrenne ich mich richtig, bevor ich wieder dran denke, mich vernünftig einzucremen. Diesmal habe ich das lustigerweise nicht auf Teneriffa geschafft, sondern bei unserem Chillen am Pool in Innsbruck – zwei Stunden ohne irgendwelchen Sonnenschutz am Wasser war dann doch ein bisschen zu viel und ich sah mal wieder aus wie Rudolph das Rentier…

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das süße Nixtun, morgen habe ich auch gar nichts Konkretes geplant und Sonntag möchte ich das Gammel perfektionieren! So ein Wochenende muss auch mal sein!

Den Freitagsfüller gibt es hier bei Barbara

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Wochenende!

Hach, war das ein schönes und entspanntes Wochenende! Zum einen deshalb, weil es für mich schon am Donnerstag Abend anfing, aber auch überhaupt. Aber der Reihe nach:

Freitag waren wir auf der IMM in Köln, um uns ein paar Anregungen für unsere Wohnung zu holen. Bekommen habe ich auf jeden Fall platte Füße, als ich wieder zu Hause war, sagte mein Armband das hier:

Nach der Messe hab‘ ich mir nämlich noch bei einer Nachtwächterführung den A*** abgefroren, aber einiges Interessantes über Köln und seine Geschichte gelernt. Warum ich mit diesem Ergebnis mein Ziel von 8.000 Schritten nicht erreicht haben soll, erschließt sich mir allerdings nicht. Laut dem Armband hatte ich die nämlich schon um 11:30 Uhr oder so geschafft…

Der gestrige Tag fing dann sehr entspannt an mit einem großen Frühstück und der Vorfreude auf den Abend. Eine Freundin, mit der ich zusammen meine Ausbildung gemacht habe, war in der Stadt, um ihren neu geborenen Neffen zu besuchen, und wollte zum Abendessen vorbei kommen. Eine andere Mitschülerin ist seit kurzem wieder in der Stadt und fragte mich am Morgen lustigerweise, ob ich abends schon etwas vor hätte – da hab‘ ich sie gleich mal als Überraschungsgast eingeladen.

Gegen Nachmittag habe ich dann meine letztens entdeckten Lieblings-Süßigkeiten hergestellt (bestehend aus gehackten Haselnüssen, pürierten Datteln, Kakao und Kokosflocken) und mich ans Kochen gemacht. Vom Essen habe ich leider keine Fotos mehr, aber es war suuuuper lecker! Es gab als Vorspeise gebackenen Ziegenkäse mit Dattelspalten und einer Mandarinen-Zitronen-Honig-Chili-Sauce und als Hauptspeise ein Eblysotto (nur ohne Estragon).

Die Zeit verging wie im Nu und es war einfach schön und entspannend. Und heute hatte ich einen Tag für mich, da mein Schatz leider arbeiten muss. Dafür habe ich meine Kramschubladen (siehe hier) aufgeräumt, Papierkram sortiert und gelesen und ein bisschen gebastelt. An sich wollte ich ja ein bisschen Scrapbooken, dann sind mir aber diese 3D-Postkarten in die Hände gefallen. Meine große Liebe wird das nicht, aber es sieht ganz nett aus 😉

Und jetzt gucke ich gleich den Tatort (leider allein 😦 ) und werde dann versuchen, früh schlafen zu gehen, damit ich morgen früh endlich mal wieder die Ruhe allein im Büro genießen kann!

Unter Druck arbeiten

Wie war das nochmal, unter Druck arbeitet es sich am besten? Nachdem jetzt die endgültige Mail von blog.de kam, dass die Seite in etwas mehr als einer Woche Geschichte ist, habe ich jetzt endlich die Motivation gefunden, meinen alten Blog komplett umzuziehen. Es ist noch nicht alles perfekt, aber ich kann heute zumindest noch  nachprüfen, ob auch alle Beiträge da sind und vernünftig aussehen.

Das Stöbern in den alten Beiträgen war wie eine Reise in eine fremde Vergangenheit, teilweise weiß ich selbst nicht mehr, über wen ich da eigentlich geschrieben habe… Es klingt für mich heute wie Erzählungen aus einer ganz anderen Welt, dabei ist es erst ein paar Jahre her.

Ich hab‘ vor ein paar Wochen schon mal mit dem Blogumzug angefangen und heute saß ich dann nochmal mehr als sechs Stunden am Rechner, um alles zu kopieren und anzupassen. Aber ich glaube, es war die Arbeit wert, ich hätte mich wahrscheinlich irgendwann geärgert, wenn mein „Tagebuch“  einfach nicht mehr da gewesen wäre.

So ganz weg war ich ja nie bei blog.de, nur die Muße zum Schreiben fehlt mir irgendwie, seit ich richtig arbeite. Nach acht Stunden vor dem Bildschirm reicht es nach Feierabend meist nur noch zu einer passiven Berieselung – Fernsehen, Lesen oder Blogs auf dem Handy lesen. Auch zum Kommentieren kann ich mich leider meist nicht aufraffen, obwohl es jeder gelesene Beitrag eigentlich verdient hätte.

Mal schauen, ob ich meine Schreiblust wiederfinde, es gibt so viel zu erzählen! Außerdem will ich auch verstehen, wie das hier eigentlich alles funktioniert, bei blog.de hat sich in den all den Jahren ja doch eine gewisse Routine eingespielt.

  • Also – ich hoffe, dass nicht wieder zweieinhalb Jahre vergehen, bis ich von mir hören lasse!

 

Ganz was Neues

Heute um Viertel vor eins klingelte mein Handy – unbekannte Nummer. Das ist sonst eigentlich immer meine Mutter, aber um die Zeit arbeitet sie. Die Nummer meines Opas wird auch nicht angezeigt – aber um diese Zeit ist er ziemlich sicher essen. Wer war’s? Mein Vater! Ich weiß nicht, wie lange es her ist, dass er mich einfach so mal angerufen hat. Ob ihm langweilig war allein zu Hause? 😉 Klar, ich hab‘ mich seit Freitag oder so nicht mehr gemeldet, aber es gab auch nichts Neues zu berichten. Jetzt ist er zumindest wieder auf dem Stand der Dinge, was meine Bewerbungen betrifft (Freitag zwei, gestern zwei, heute zwei und seit einer Woche keine Absage mehr) und wie es mit dem Um-/Auszug voran geht (Bett und Schreibtisch stehen noch, sonst ist fast alles in Kisten verpackt und wird nachher abgeholt). Die Eltern meiner Mitbewohnerin streichen gerade ihr Zimmer, während sie arbeiten ist – so einen Service hätte ich auch gern… Aber ich hoffe ja, dass ich um das Streichen rumkomme, so schlimm sieht’s hier nämlich gar nicht aus (vor allem bei der tollen Beleuchtung in meinem Zimmer). Die gröbsten Flecken hab‘ ich mit einem Schmutzradierer entfernt, jetzt muss ich nur noch die Löcher stopfen. Altglas und Pfand hab‘ ich auch mal wieder weggebracht – bei 6,50 Euro mit fast nur Bierflaschen hat sich das richtig gelohnt.

Und jetzt werde ich mal die letzten Kisten fertigmachen und sortieren!

Kaum zu glauben!

Aber es gibt tatsächlich Wein, der selbst mir zu süß ist!

Lange hatte ich den Kauf hinausgezögert, denn 8 Euro für eine kleine Flasche sind ja nun nicht gerade wenig. Aber der Testbericht, den ich gelesen hatte, war so enthusiastisch, und außerdem sind süße Weine ja eigentlich genau mein Ding. Also kaufte ich ihn beim letzten Besuch im Alnatura-Laden (ja, genau der 🙂 )ndann doch. Und heute war der große Tag, an dem ich ihn endlich probieren wollte.

Nun ja, erstmal hat sich beim Öffnen der Korken verkrümelt (lecker…). Von der Farbe her erinnert der Wein eher an Cognac als an Weißwein, vom Geruch mehr an Süßigkeiten. Der erste Schluck war dann auch – süß. Sehr süß! Und nach drei Schlucken fühlte ich mich einem Zuckerschock nahe. Im Verhältnis 1:3 mit Wasser aufgefüllt ließ er sich dann genießen – aber für mich schmeckt der Himmel auf Erden irgendwie anders…

Immerhin hat er sein Ziel erfüllt, nachdem der Zuckerschock verflogen war, flossen die Worte nur so aus meinen Fingern und das vorläufige Bewerbungsanschreiben ist fertig. Mal schauen, nächstes Mal probier‘ ich ihn glaube ich mit ein paar Eiswürfeln, vielleicht schmeckt er dann besser.

Merke: Ich sollte doch bei meinen billigen Weinen bleiben, da weiß ich wenigstens, was ich hab‘, und wenn nicht, habe ich zumindest nicht so viel Geld dafür ausgegeben!

Die Woche in Kürze

Montag:

Mal wieder ein Kurs zu Bewerbung, Selbstpräsentation und Co. Mein Vortrag über’s Socken stricken kam anscheinend gut an und die Gruppe war echt nett. Nur die Currywurst zum Mittagessen hat nicht so das gehalten, was der Name versprochen hat…
Anbei: ein Bild unserer Stifte, „Tafelschreiber für Schreibtafeln“ fand ich einfach zu genial! Auf Englisch einfach nur „Whiteboardmarker“…
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Zum Abend sag‘ ich jetzt mal nix…

Der Januar

Der erste Monat des Jahres neigt sich dem Ende zu, und mein – nicht wirklich ausgesprochener – Vorsatz für dieses Jahr ist, jeden Monat etwas erinnerungswertes zu erleben.

Mal überlegen. Das Jahr fing toll an, Urlaub ganz allein mit meinem Süßen. Ein paar Tage nur für uns, da werde ich noch lange von schwärmen. Dann unser Jahrestag, der nach einigem Hin und Her auch sehr schön war. Und gestern ist mir mal wieder aufgefallen, was ich an ihm so liebe: Wir haben zusammen Pizza gemacht und die Küche war danach im Handumdrehen aufgeräumt, weil er einfach sieht, wo was gemacht werden muss und es dann auch tut – ganz im Gegensatz zum Rest meiner WG zum Beispiel, die munter weiter in den vollen Müllsack stopfen anstatt ihn mal rauszubringen…

Weitere erinnerungswürdige Momente:

  • Ich hab‘ die erste richtige Bewerbung abgeschickt – Antwort steht noch aus
  • Die Vorarbeiten für die Diplomarbeit laufen, die ersten Daten sind eingegeben
  • Ich hab‘ meine Diplomarbeit angemeldet
  • Die Anrechnungsmöglichkeiten für meine vermutlich letzte Klausur sind wesentlich besser als erwartet, die Noten-Kombination (im Abschlusszeugnis) 1-1-2-3-3 oder 1-2-2-2-3 rückt in fast greifbare Nähe!