Ein traumhaftes Wochenende

Morgen geht es auf die große Reise, zur Einstimmung waren wir von Samstag bis Montag schon mal in Europa unterwegs. Es war sooooo schön! Tolle Hotelzimmer (wir mussten für die erste Nacht in ein anderes – besseres – Hotel umziehen und bekamen dafür am zweiten Tag eine Suite und Sekt aufs Zimmer), schönes Wetter, leckeres Essen, beeindruckende Architektur und wunderschöne Ausblicke. Da müssen wir auf jeden Fall nochmal hin!

Na, wo waren wir?

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Erkenntnisse einer Odyssee

Geschrieben gestern im Regionalexpress:

  • Unter Zeitdruck kann man plötzlich noch effizienter arbeiten (etwa 200 Datensätze in 20 Minuten, nur weil ich zu geizig war, nochmal 1,25€ für eine Kopierkarte zu investieren)
  • Fahre niemals nicht nie an einem Freitag Nachmittag mit einem Zug durch die Niederlande – es sei denn, du wolltest sowieso eine Stehplatzkarte haben
  • Ich dachte, die Zeiten, in denen man mit einer Trainingshose vor die Tür gehen konnte und angezogen war, wären längst vorbei?!?!
  • Es sind schon seltsame Leute unterwegs an der deutsch-holländischen Grenze
  • Die Pünktlichkeit steigt mit abnehmender Entfernung zum Zielort – das ist ja mal was ganz Neues!
  • So ein Netbook ist doch was Schönes 😉 Auch wenn Steckdosen in Regionalzügen nicht schlecht wären…
  • Nach 4 Tagen, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, endlich wieder Schatzis Stimme gehört – auch wenn er sich weigert, meine diversen Zipperlein zu behandeln…
  • Noch eine Dreiviertelstunde, dann hab‘ ich es endlich geschafft!
  • Ich freu mich auf eine heiße Dusche / ein entspannendes Bad und mein Bett! Okay, und was Vernünftiges zu essen wäre auch nicht schlecht, vor lauter Forschen hab‘ ich heut mal wieder das Essen vergessen. Beziehungsweise absichtlich ausfallen lassen, um jede mögliche Minute zum Tippen zu nutzen.

 

Mini-Urlaub

Richtig entspannend waren die letzten paar Stunden, und trotzdem habe ich vieles geschafft, was ich mir seit langem vorgenommen hatte. Mein Zimmer sieht wieder ein bisschen ordentlicher aus, die To-Do-Liste für die nächsten Tage ist geschrieben und einigen anderen Verpflichtungen konnte ich auch noch nachkommen.

Und jetzt wartet mein Bett mit einem guten Buch auf mich. Apropos Buch, da war doch noch was… Schon seit einiger Zeit habe ich „Werte“ beendet, der abschließende Kommentar steht noch aus. Also: Zwischendrin hatte das Buch einige Längen, bei manchen der ausgewählten Texte musste ich mich wirklich mühen, weiterzulesen. Aber im Großen und Ganzen ist es ein sehr interessanter Gang durch die europäische Literaturgeschichte. Beziehungsweise noch darüber hinaus, denn nicht alles davon wurde ja primär als Literatur produziert, es sind auch Reden, philosophische Texte und Lieder enthalten. Womit wir schon bei einem Kritikpunkt wären. Ich bin der englischen und auch der französischen Sprache mächtig, deshalb stört es mich auch nicht sonderlich, wenn in einem Buch mal was in einer dieser Sprachen geschrieben ist. Aaaaber, in einem Buch, das für den deutschen Markt geschrieben ist, sollte man doch für fremdsprachliche Liedtexte eine Übersetzung zufügen – den italienischen hab‘ ich nämlich auch nicht verstanden… Mit Abstand das beste Kapitel war für mich das letzte: Nation und Union. Tolle Texte, und immer wieder der Gedanke „Klar, so muss man das ausdrücken, was ich sagen will!“ Zusammenfassend kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Es kann nicht vollständig sein (und erhebt auch nicht den Anspruch es zu tun), aber als Anregung, von den ausgewählten Autoren mehr zu lesen oder sich einfach Gedanken zu machen, ist es wirklich gut geeignet. Jetzt habe ich es meinem Schatz übergeben (eigentlich nur, weil ich eine Kurzgeschichte so lustig fand), aber er hat jetzt anscheinend auch angefangen, alles zu lesen. 🙂

Zwischenstopp

Kurzer Zwischenstopp zu Hause, morgen geht es dann gleich wieder weiter. Das Wochenende war anstrengend, lustig, arbeitsintensiv und einfach genial. Bis auf die Anwesenheit einer Person, aber man kann ja nicht alles haben.

Erkenntnis des gestrigen Tages:

Wenn einer alleine träumt, ist es ein Traum.
Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.

High?

Bis zwei heute Nacht an meinem Buch gesessen, es lief richtig gut. Dann wurde ich müde, wollte schlafen. Kaum lag ich, war die Müdigkeit wie weggeblasen. Also wieder bis drei gelesen (aber nicht mehr Unikram – der wäre wahrscheinlich sinnvoller gewesen und hätte zu sofortigem Einschlafen geführt). Heute dann erst um 11 wieder unter der Bettdecke vorgekrochen, geduscht, gefrühstückt – und nix wirklich auf die Reihe bekommen. Nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit mit meinem Drucker konnte ich mir jetzt gerade zumindest nochmal meine Hausarbeit durchlesen, zu der ich nachher in der Mündlichen befragt werden soll. Irgendwie steht da fast gar nix drin, aber was soll man auf fünf Seiten schon groß schreiben?

Und jetzt will ich eigentlich noch einen Aufsatz über die EU schreiben, als Vorbereitung für nachher (um 7 bin ich dran) und weil ich den für eine „Bewerbung“ brauche, aber irgendwie bin ich total unmotiviert. Das ärgert mich echt, denn die EU ist echt mein Thema und ich würde da auch gerne mitmachen. Trotzdem hab‘ ich grad einfach genug vom Lernen, bin froh, wenn endlich alles vorbei ist.

Irgendwie scheinen die Energy-Drinks (die jetzt schmecken wenigstens) bei mir immer erst 12 Stunden später zu wirken – wenn ich schlafen will… Ich glaub‘, ich mach‘ mir jetzt ’nen Kaffee… Hab‘ ja ab Donnerstag eine Woche Zeit, meinen Körper zu entgiften 😉