Freitagsfüller 37/2017

1. Nichts und niemand bekommt mich dazu, auf das Essen zu verzichten, das mit schmeckt. In Maßen ist ja schließlich alles okay 😉
2. Die Tatsache, dass ich vorhin fast von einer Kastanie erschlagen worden wäre (nicht der Baum, nur die Frucht zum Glück) erinnert mich daran, dass es jetzt Herbst ist. Und dass es jetzt abends schon wieder sooo schnell dunkel ist und kalt wird!
3. Ich kann einfach nicht ohne Musik leben. Music was my first love, and will be my last.
4. Handlettering (ja, immer noch – ein Jahr später und ich bin immer noch nicht weiter gekommen…) und Tunesisches Häkeln sind zwei Sachen, die ich ausprobieren möchte. Irgendwann mal, wenn ich alt bin und viiiiiel Zeit habe…
5. Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus. Am besten mit starkem Schwarztee oder Matetee, ein paar Minzblättern und ordentlich Zucker.
6. Die Nachmittage mit Büchern im Garten zu verbringen ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen. Da hab‘ ich auch mal locker zwei oder drei an einem Tag geschafft.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Zeit für mich allein, morgen habe ich geplant, es langsam angehen zu lassen und Sonntag möchte ich eine liebe Freundin vom anderen Ende der Welt zum Brunch verwöhnen!
Den Freitagsfüller und die anderen Mitmacher findet ihr hier bei Barbara: klick
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Crea Dienstag -Wanddeko

Letzte Woche hatte ich beim Crea Dienstag nichts beizutragen, weil ich mit der Arbeit am heutigen Werk beschäftigt war (und lieber einen vollständigen Beitrag schreiben wollte als ein paar Work-in-progress-Bilder zu zeigen).

Neben dem Handarbeiten gilt meine Liebe ja dem Papier. Im Laufe der Jahre hat sich da einiges angesammelt, auch wenn ich, seit ich nicht mehr alleine wohne, nicht mehr viel dazu gekommen bin, meine Fotos zu Scrapbooks zu verarbeiten. Ich hoffe, das wird jetzt mit einem eigenen Zimmer anders. Da kann ich ja auch mal ein angefangenes Werk liegen lassen und einfach die Tür hinter mir schließen 🙂

So wie man nie  zu viel Wolle haben kann, kann man auch nie zu viel Papier haben. Einige Bögen eignen sich aber nur bedingt für die Weiterverarbeitung zu Layouts, weil schon so viele Motive auf dem Papier sind oder das Muster so unruhig ist. Solche Exemplare schlummern natürlich auch in meinen Vorräten, und da habe ich eine tolle Lösung für entdeckt:

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Man nehme:

  • 9 Leinwände 30×30 cm
  • 9 bunte Scrapbook-Papiere 30,5×30,5 cm
  • Acrylfarbe für den Rand
  • Kleber zum befestigen der Papiere
  • gegebenenfalls Mattlack für das Finish

Was ihr nicht nachmachen solltet:

  • Meine Rahmen waren extrem günstig – sind daher aber auch nicht alle ganz gleich. Besonders zwei hingen plötzlich viel höher, obwohl alle Nägel genau ausgemessen waren. Deshalb erstmal diese Chaos-Anordnung wie oben gezeigt, da muss ich mir noch was überlegen.
  • Ein weiteres Problem der günstigen Rahmen: Sie sind nicht alle exakt gleich groß. Die Papiere habe ich aber mit dem Lineal ausgemessen und gekürzt, das heißt an manchen Ecken steht jetzt etwas über, woanders fehlt was. Lässt sich zum Glück durch großzügiges Streichen des Randes ausgleichen.
  • Aufgepasst bei der Wahl des Klebers. Kleister ist nicht wirklich zu empfehlen, das Papier wellt sich und halten tut es trotzdem nicht gut. Ich habe letztendlich an einigen Stellen mit doppelseitigem Klebeband nachgeholfen.

Insgesamt gefällt mir das Ergebnis aber doch ganz gut. Bei der Anordnung der einzelnen Elemente bin ich mir noch nicht ganz sicher, das lässt sich ja aber leicht austauschen.

 

Noch mehr Mitmacher beim CreaDienstag findet ihr hier: CreaDienstag

Freitagsfüller 04/2017

  1. Gegen kalte Füße helfen selbst gestrickte Socken. In bunten Farben heben sie auch gleich noch die Stimmung.
  2.  Meistens warte ich an roten Ampeln, weil es nicht richtig ist,  einfach zu laufen. 
  3. Meine Lieblings-Tulpenfarbe ist pink gemustert.
  4. Meine Uhr trage ich an meiner rechten Hand. Auch wenn ich Rechtshänder bin. Das war schon immer so und beim Akkordeon spielen ist es definitiv praktischer. 
  5. Ich habe vor, am Wochenende mal wieder schön ausgiebig zu frühstücken. Okay, das haben wir letztes Wochenende auch, aber da hatte ich kein Mitspracherecht, was es zu essen gab.
  6. Zum Frühstück gibt es Kaffee, wenn mir kalt ist Tee und ganz selten habe ich mal Lust auf Kakao. 
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Stricklesen im Wollgeschäft – wenn ich mich denn aufraffen kann, morgen habe ich Möbel kaufen, putzen und Kino geplant und Sonntag möchte ich vor mich hinwurschteln!

Heute hätte ich den Freitagsfüller fast vergessen, erst gegen zehn fiel mir ein, dass ja heute Freitag ist. Nach dem ganzen Durcheinander heute ist das Wochenende auch dringend notwendig. Immerhin bin ich jetzt schon weit weg vom Büro und versuche, kreativ zu sein… 

Die anderen Mitmacher beim Freitagsfüller findet ihr hier

Crea Dienstag – ein Moop

Ein was? Ein Moop – eine Kreuzung aus Mütze und Loop.

Ein bisschen zur Vorgeschichte: Mein Schwiegervater in spe hat sich schon direkt nach der Bescherung 2015 für 2016 eine Mütze gewünscht. In verschiedenen Blautönen und zum Segeln geeignet – da ist der Wind ja doch mal etwas stärker. Die letzte ist schon ein paar Jahre alt und war auch ein bisschen kurz geraten.

Theoretisch hatte ich also fast 12 Monate Zeit, diese Mütze zu stricken. Wer sich noch erinnert – zwischenzeitlich, so im August, gab es da auch mal ein Projekt, die Mütze aus selbstgesponnener und verzwirnter Wolle zu stricken… Daraus ist durch den Umzug und die Vorbereitungen dann erstmal nichts geworden, die gewaschene und kardierte Wolle fristet immer noch ihr kümmerliches Dasein in einem der Fächer meines Kallax. Die Handspindel und ich sind einfach keine Freunde geworden.

Anfang Dezember habe ich dann eingesehen, dass das mit der von A bis Z selbstgemachten Mütze wohl erstmal nichts wird und habe mich zumindest schon mal auf die Suche nach einer Anleitung gemacht. Mit einem Spontankauf war dann auch die Wolle da – nur die Zeit war eine Woche vor dem Umzug irgendwie abhanden gekommen. Immerhin war ich so klug, die Wolle an einem Ort zwischenzulagern, an dem ich sie auch im größten Umzugschaos wiederfinden konnte.

Als ich dann endlich loslegen wollte (eine Woche vor Weihnachten), das nächste Problem: Die Anleitung existiert nur in Videoform, also konnte ich nicht einfach anfangen, sondern musste mich erstmal mit YouTube auseinander setzen, das mich an dem Tag auch nicht sonderlich mochte – ebenso wie unser WLAN. Lange Rede, kurzer Sinn – an dem Tag habe ich gerade einmal die ersten fünf Reihen geschafft.

Als ich dann zum ersten Teil mit zwei Farben kam, habe ich mir fast die Finger verknotet, weil sich die Fäden ständig miteinander verknotet haben. Im ersten Block habe ich es noch nach der Anleitung gemacht, danach dann wieder so, wie ich auch sonst zweifarbig stricke: erst die eine Farbe und die andere abheben, dann andersherum. Das ging dann doch erheblich schneller, auch wenn ich so jede Runde doppelt stricken musste.

In jeder freien Minute habe ich an der Mütze gestrickt und auch die Fahrt zur Familie noch intensiv genutzt – trotzdem fehlten nachher ein paar Zentimeter und es gab nur eine kurze Anprobe zur Bescherung. Die fehlenden Reihen habe ich dann relativ schnell fertig bekommen – aber dann kam ja noch das Vernähen, vor dem ich mich erfolgreich einige Wochen gedrückt habe. Freitag sind wir dann gemeinsam Richtung Stuttgart gefahren und ich habe die Fahrt dazu genutzt, die Kordel zu häkeln und vor Ort dann endlich alles vernäht, so dass die Mütze bei den herrschenden Minusgraden gleich ausgeführt werden konnte.

Die Anleitung ist von Nele C. und hier zu finden:

Ich habe allerdings mit vier Farben gearbeitet und das Muster daher ein bisschen anders verteilt. Hier jetzt die Fotos der fertigen Mütze, ein Tragebild habe ich leider nicht:

Das ist mein Beitrag zum Creadienstag, die anderen Mitmacher findet ihr wie immer unter www.creadienstag.de.

12 von 12 im Januar

Los geht’s, es ist wieder der 12. und ich habe fleißig geknipst, was heute so los war:

  1. Das Bett neben mir blieb letzte Nacht leer 😦 Das macht das Aufstehen nicht gerade einfacher. Aber Nachtdienst heißt ja immerhin auch: Mein Schatz ist zu Hause, wenn ich von der Arbeit komme!
  2. Kleines Frühstück – und kein Kommentar zu den Sägespänen mit Schokoladengeschmack, das war ein ziemlicher Fehlkauf. Ganz aufs Müsli zu verzichten wäre definitiv noch mehr Low Carb.
  3. Gestern Abend gab’s einen leckeren Salat, die Reste heute im Büro.

4. Dunkel war’s, der Mond schien helle… Krass, wie der heute früh geleuchtet hat!

5. Dicke Wolle ist ja sonst nicht so meins, aber der Schal hier wird glaube ich ganz schön. Und schnell fertig. Und wenn ich wieder früher zur Arbeit fahre, ist die Bahn auch so leer, dass ich in Ruhe stricken kann.

6.  Der angekündigte Salat. Sooooo lecker! Das Highlight eines arbeitsreichen Tages.

7. Feierabend! Ich versuche jedes Mal bei 12von12, meinen Stundensaldo zu fotografieren und bin immer zu langsam. Deshalb nur die Zeit, als ich mich auf den Weg nach Hause gemacht habe.

8. Das Abendessen war schneller verputzt, als ich es fotografieren konnte.

9. Die Wäsche wartet auf ihre Reise zur Waschmaschine. Inzwischen hängt sie schon im Badezimmer und die nächste Ladung dreht ihre Runden.

10. Endlich basteln im eigenen Zimmer! Wie immer bin ich zu spät dran und gerade noch mit den Kalendern von 2017 beschäftigt.

11. Und nebenher laufen die letzten Folgen von „Eine wie keine“. Eine Serie vor der Welt der Smartphones. Wie anders das Leben doch war, als man gerade mal ein Handy hatte…

12. Meine Nachtlektüre, der ich mich jetzt gleich widmen werde. Gefällt mir bisher echt gut, und da ich dieses Jahr mehr „ernste“ Bücher lesen will (nachdem es letztes Jahr doch sehr viel ChickLit war), ist das ein guter Anfang.

 

 

Freitagsfüller 36/2016

1.  Wenn ich könnte, würde ich mich jetzt hinsetzen und mich mit meinem neuen Handlettering-Buch beschäftigen, es kribbelt schon in den Fingerspitzen.

2. Studentenfutter mit Cranberries ist zur Zeit mein Lieblingssnack. 

3. Mein Leben wäre einfacher, wenn der Tag einfach mehr Stunden hätte oder das Wochenende einen Tag länger wäre.

4. Gemeinsam kochen ist eine schöne Art den Tag zu beenden. Fünf Stunden wie gestern müssen es aber nicht immer sein… Dafür sind die Vorräte an Maultaschen jetzt wieder aufgefüllt 🙂 und die unverarbeiteten Vorräte ein bisschen verringert. 

5. Erste Eindrücke können auch täuschen. Wenn ich da an meinen früheren Mitbewohner zurück denke… Beim Kennenlernen waren wir total auf einer Wellenlänge, nach einem Jahr hatten wir uns gar nichts mehr zu sagen und haben uns teilweise eine ganze Woche nicht gesehen. Und das bei einer 2-Zimmer-Wohnung.

6. Wenn ich Rosenkohl rieche, wird mir schlecht. 

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Vorortfest – oder doch zu Hause gammeln – aufräumen – mal sehen, morgen habe ich einen Besuch im Kosmetikstudio meiner Freundin zum Tag der offenen Tür geplant und Sonntag möchte ich ins Theater – hoffentlich nicht zu experimentell!

Den Freitagsfüller gibt es hier bei Barbbara! 

Freitagsfüller 33/2016

1. Ich fühle mich wohl, so ganz ohne Kleidung gerade ;-). Aber ich denke mit Grausen daran, dass ich mir gleich wieder was anziehen muss, um rauszugehen. Es ist echt heiß heute!

2. Ich würde mich gerne mal wieder kreativ austoben. Aber irgendwie fehlt mir da gerade die Zeit und Gelegenheit, wenn man vom Stricken mal absieht. Ohne das geht es ja gar nicht.

3. Alle Bilder von unserem Foto-Shooting letzte Woche sind toll geworden, genommen haben wir trotzdem nur ein Dutzend. Das reicht schon, um unseren neuen Flur damit zu tapezieren ;-).

4. Bier mag ich am liebsten eiskalt. Gut, es muss nicht gerade in der Flasche gefroren sein wie in Brasilien, aber gut gekühlt darf es schon sein.

5. Viel zu schnell wird es morgens wieder dunkel. Sonnenaufgänge auf der Brücke aus der Bahn zur Arbeit raus zu sehen, ist ja schön. Aber aufstehen im Dunkeln eher weniger. .

6. Problematisch ist ausserdem im Moment, dass ich einfach zu spät schlafen gehe und deswegen morgens die Augen nicht auf kriege. Was dann wiederum heißt, dass mir meine ruhige Stunde morgens im Büro fehlt und ich gleich wieder im Bunker sitze. Aber egal, es ist Wochenende!!!

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Welttheater der Straße, morgen habe ich einen Ausflug nach Frankfurt und Paaaarty geplant und Sonntag möchte ich den 70. Geburtstag meines Bundeslandes feiern!

Den Freitagsfüller gibt es hier bei Barbara.