Liebster-Award

Die liebe Sternenkratzer hat mich für den „Liebster-Award“ nominiert. Und da ich gerade die Hausarbeit prokrastiniere, beantworte ich gleich mal ihre Fragen:

 

1. Gibt es irgendwas ganz Alltägliches, das du überhaupt nicht kannst und wenn ja was?
Autofahren – ich habe zwar seit mehr als 12 Jahren den Führerschein, aber so wenig Fahrpraxis, dass ich nicht sicher bin, ob ich ein Auto von der Stelle bewegen könnte.

 

2. Was hältst du für das Wichtigste, das du in deinem Leben bisher geleistet/ erreicht hast?
Das kann ich gar nicht auf einen konkrete Sache festlegen. Worauf ich stolz bin, weil ich selbst nicht daran geglaubt hatte: in einem schwierigen Auswahlverfahren bis in die letzte Runde gekommen zu sein.

 

3. Deine Lieblingsjahreszeit und warum?

Sommer – zu heiß gibt es für mich fast nicht, und ich liebe entspannte Abende auf dem Balkon mit Grillen und einem Glas Wein. Außerdem ist es morgens, wenn ich aufstehen muss, schon hell, und wenn ich von der Arbeit komme, ist es noch lange hin bis zum Sonnenuntergang. Und Sonnenuntergänge im Sommer sind das Tollste!

 

4. Was hältst du für deinen größten Fehler (und bitte echte Fehler und nicht so Pseudofehler wie man im Vorstellungsgespräch gerne nennt)?
Mein größter Fehler? Ich fresse Ärger oft in mich rein, anstatt direkt zu sagen, dass mir etwas nicht passt. Dafür explodiere ich dann irgendwann – für den anderen vollkommen aus dem Nichts heraus.

 

5. Welches ist die peinlichste Serie/ Sendung, die du im Fernsehen guckst?
Beim Freitagsfüller letztens vergessen, weil es noch nicht aktuell war: Der Bachelor und Germany’s Next Topmodel 🙂 Ich lasse mich manchmal einfach gerne berieseln.

 

 6. Gibt es etwas, wovor du richtig Angst hast?
Dass mir oder meinen Lieben etwas passiert und das Leben von einem Tag auf den anderen plötzlich nicht mehr so ist wie es war.

 

 7. Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Ich mochte eigentlich fast alle Fächer. Am meisten Spaß hatte ich aber glaube ich an Französisch, weil der Unterricht sehr abwechslungsreich war und mir das Lernen sehr leicht gefallen ist. In der Ausbildung auf jeden Fall Mathe, weil ich eine tolle Lehrerin hatte.

 

 8. In (fast) jedem steckt ein kleiner Spießer: Wie zeigt sich der Spießer in dir?
Ich denke jetzt schon fast zehn Minuten über diese Frage nach. Eine Eigentumswohnung kaufen ist schon irgendwie spießig. Sonst fällt mir eigentlich nichts ein – wir haben kein Standard-Urlaubsziel, unsere Möbel sind eine Mischung aus alt und neu und selbst gemacht, wir essen sonntags nicht um Punkt 12 Braten mit Klößen und mein Kleiderschrank ist zwar gediegener geworden, aber auch noch weit entfernt von dem, was ich als spießig bezeichnen würde.
Nachdem ich an den anderen Fragen rumgerätselt habe, weiß ich endlich was: Ich finde es wichtig, die deutsche Rechtschreibung zu beherrschen und sich vernünftig ausdrücken zu können. Kunden, die mir flapsige Mails schreiben, bekommen extra hochgestochene, übertrieben höfliche Nachrichten zurück. Vielleicht fällt es ihnen so ja mal auf, dass ihr Ton nicht angemessen war…

 

 9. Gibt es einen Menschen außerhalb deiner Familie, der dich sehr stark geprägt hat? Wer war das?
Noch so eine schwere Frage. Ich habe gerade schon fünf Antwort-Varianten getippt und wieder gelöscht. Auf eine Person kann ich mich nicht festlegen. Wenn ich länger drüber nachdenke, waren es auf jeden Fall einige Lehrer, die mich und meine Entwicklung geprägt haben. So schlecht war es in der Schule dann also doch nicht 😉

 

 10. Was würdest du gerne noch lernen?
Digitale Bildbearbeitung. Ich habe zwar mal einen Kurs gemacht, aber das ist schon ewig her und ohne Praxis vergisst man einfach schnell, was überhaupt alles möglich ist.

 

 11. Mit wem hast du zuletzt telefoniert?
Irgendein Kunde wahrscheinlich heute im Büro. In privatem Rahmen: Meine Patentante gestern Abend.

 

Bitte beantworte die Fragen, nominiere fünf bis sieben neue Blogger für den „Liebster-Award“ und denke dir elf neue Fragen aus.

 

Hier sind meine Nominierungen:

 

Meine Fragen:
1. Hörbuch, E-Book, Taschenbuch oder gebundene Ausgabe? Warum?
2. Wohin führte deine weiteste Reise?
3. Welches Lied begleitet dich schon viele Jahre?
4. Warst du ein Papa- oder ein Mama-Kind?
5. Was ist dein Lieblingsduft?
6. Was hat sich an deinem Alltag in den letzten fünf Jahren am meisten verändert?
7. Wann hast du den letzten richtigen Brief geschrieben und an wen?
8. Häuschen im Grünen oder Wohnung in der Stadt?
9. Was hast du kürzlich zum ersten Mal gemacht?
10. Was ist dein liebstes Hobby?
11. Wie viel Paar Schuhe stehen in deinem Schrank?

Morgenröte

Bei so einer Aussicht ist das viel zu frühe Aufstehen (gestern) doch gar nicht mehr so schlimm:

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Um 8 Uhr wieder in meinem alten Hörsaal zu stehen, war schon ein komisches Gefühl. Vor sechs Jahren saß ich da selbst als Ersti, gestern haben wir die Neuen mit dem traditionellen Ersti-Song begrüßt. Die anschließende Präsentation eines normalen Studententags in zwei Varianten (sozusagen Himmel und Hölle des Studentenlebens) hat sogar die Professoren mitgerissen. Danach hab‘ ich noch meinen Prof und meinen Zweitkorrektor getroffen, und beide haben mir nochmal gesagt, dass die Arbeit sehr gut zu lesen war. *strahl* Das Einzige, was sich in den ganzen Jahren nicht verändert hat, ist der Preis für eine Flasche Cola aus dem Automaten, das war schon vor sechs Jahren ein Euro 😉

Beschäftigung!

Mir geht’s grad wieder richtig gut! Zwar immer noch ohne (richtige) Arbeit, aber meine Laune ist erheblich gestiegen. Wodurch? Beschäftigung mit intellektuellem Anspruch, Termine, Abwechslung! Montag und Dienstag hab‘ ich einen Access-Kurs an der Uni gemacht, gestern eine Bewerbung auf Französisch geschrieben (und richtig Spaß dran gehabt) und heute an einer medizinischen Studie teilgenommen (ein bisschen Geld verdienen), mich exmatrikuliert, der Versicherung einen Besuch abgestattet und in der Stadt ganz entspannt einen Teil der Einnahmen wieder ausgegeben. Morgen ist die Doktor-Prüfung eines Kommilitonen, ich bin gespannt auf seinen Vortrag. Und Samstag wird mein Patenkind eingeschult, da steht dann ein kleines Familientreffen auf dem Plan. Außerdem hab‘ ich einer Freundin angeboten, ihre Doktorarbeit Korrektur zu lesen (in Mikrobiologie – da hab‘ ich wirklich überhaupt keine Ahnung von), das ist dann hoffentlich neben den Bewerbungen genug intellektuelle Beschäftigung 😉

Was meine Laune dann zusätzlich noch gehoben hat: Ich habe wieder Interessenten für meine Möbel, und so die Hoffnung, sie doch nicht auf den Sperrmüll tun zu müssen. Dafür sind sie nämlich eigentlich noch viel zu gut. Und Montag bringe ich vermutlich die erste Hälfte der Umzugskisten zu meiner Freundin, dann hab‘ ich hier auch wieder ein bisschen Platz im Zimmer.

Langsam, ganz langsam, wird das schon.

Studium rückwärts

Nachdem ich fast meine gesamten Unterlagen des Studiums zu Schmierpapier degradiert habe, begegnet mir jetzt immer häufiger eine Erinnerung an die eine oder andere Vorlesung, wenn ich auf das Papier in meinm Drucker schaue. Immerhin erfüllt das Papier so noch einen Zweck, in meinem Kopf ist irgendwie nicht so viel davon hängen geblieben (ich blicke grad auf Wirtschaftstheorie)…

Ich GIMPe jetzt!

sonnenblume

Hach, das macht richtig Spaß! Und falls ich im September noch da bin, mach‘ ich auch gleich noch den Fortsetzungskurs 🙂

Langweilig wird mir die nächsten Jahre auf jeden Fall nicht, wenn ich alle meine Bilder sortieren, zum Teil digitalisieren und dann noch überarbeiten kann… Sehr praktisch fand ich auf jeden Fall die Anleitung, wie man den grauen Himmel einfach durch ein schön fließendes himmelblau-weiß ersetzen kann – damit sehen doch alle Urlaubsfotos gleich viel besser aus!

Abschied auf Raten

Die vorerst letzten Bücher sind in die Uni-Bibliothek zurückgebracht, vorhin habe ich meinen Fachschaftsschlüssel abgegeben. Eine Ära geht zu Ende… Aber: Es tut gar nicht so weh! Vor ein, zwei Jahren wäre mir der Abschied viel schwerer gefallen, da war die Fachschaft wirklich mein Freundeskreis. Inzwischen hat sich so viel verändert, es sind so viele Neue gekommen, dass ich jetzt einfach leise „Tschüß“ gesagt hab‘ und gegangen bin. Ohne Tränen in den Augen, ohne wehmütige Gedanken.

Ausgemistet

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Tat das gut! Auch wenn es schon schade ist, dass von sechs Jahren Studium gerade mal drei Ordner übrig geblieben sind… Und an Schmierpapier mangelt es mir jetzt auch erstmal nicht mehr. 😉
Jetzt werde ich mich mal an meinen Kleiderschrank machen, mal schauen, ob es da genauso viel auszumisten gibt!