12 von 12 im November

Und schon wieder ist ein Monat um und es ist der 12. … Dumm nur, wenn man am Abend vorher vergisst, das Handy an den Strom zu stecken, dann am 12. hochmotiviert aufsteht und an das Datum denkt – und der Akku leise „Bye“ sagt. Deshalb keine Bilder von unserem überaus leckeren Frühstück mit Schokobrötchen und Avocado (nacheinander!), dafür aber von der Post:

  1. Die Karten sind da, jippie!
  2. Ich habe zwar keinen Thermomix, sondern „nur“ einen Monsieur Cuisine, aber man kann sich ja mal inspirieren lassen.

Danach wurde hart gearbeitet. Ich wollte es ja nicht glauben, als mein Schatz die ganze Zeit meinte, dass das Kisten packen doch in zwei, drei Tagen geschafft wäre. Tja, wir waren jetzt anderthalb dran und bis auf

  • Vorräte und Basic Küchensachen
  • Klamotten
  • Bettwäsche
  • Elektronik

ist eigentlich fast alles verpackt. Wow! Umziehen tun wir zwar erst in ca. einem Monat, aber was schon mal gemacht ist, ist erledigt.

3. Im Wohnzimmer stapeln sich die Kartons.

4. Der Büffetschrank ist fast komplett ausgeräumt.

5. Nachmittags ging es dann zu einer Krimi-Bahnfahrt mit meinen Eltern. Ungeplanterweise hatten wir sogar richtig Action, weil ein Falschparker unsere Bahn ausgebremst hat und wir nach längerem Warten rückwärts fahren und eine Umleitung fahren mussten. Irgendwie war das spannender als die Lesung…

6. Deko in der Nostalgie-Straßenbahn.

 

7. Da gestern der traditionelle Currywurst-Pommes-Tag im Büro ausgefallen ist, weil unsere Stamm-Imbissbude Anfang der Woche abgebrannt ist, hatte ich dann heute mein Lieblingsgericht 🙂

8. Mein fertiger Pullover – die verschiedenen Stadien habe ich ja bei einigen 12von12 gezeigt, jetzt kann ich ihn endlich tragen! Ein bisschen spannt er oben an der Kante, weil die einfach nicht flexibel ist, aber sonst bin ich total begeistert von dem guten Stück. Wenn ich eine Lösung für diese Kante finde, könnte ich mir vorstellen, ihn auch noch in anderen Farben zu stricken.

9. Im Dauerlauf ging es dann zum nächsten Termin – es stand mal wieder ein Klinik-Konzert auf dem Programm. Das Publikum war begeistert und ich bin auch größtenteils zufrieden mit meinen Fingern. Hier habe ich dann schon wieder alles gepackt und warte auf mein „Taxi“ zurück zur S-Bahn.

10. Mein neues Suchtspiel „Loop“. Virtuelles Aufräumen quasi. Man muss versuchen, durch Drehen der Teile alle losen Enden wegzubekommen. Das Gegenstück – alle Verbindungen aufheben – gibt es auch, aber das fesselt mich irgendwie nicht so sehr.

In der Bahn hatte ich dann mal wieder eine weniger nette Begegnung mit einigen angetrunkenen Halbstarken und habe diesmal meinen Mund aufgemacht – mit dem Ergebnis, dass ich mir Beleidigungen anhören durfte und sich an der Situation natürlich nix geändert hat (die saßen gemütlich mit ihren Alkoholflaschen im Bereich der Klappsitze, während eine Frau mit Kinderwagen und ich mit Akkordeon auf dem Rücken die Türen blockieren mussten, weil wir nirgendwo anders hinkonnten).

11. Aber da ärgere ich mich jetzt nicht mehr drüber und gucke stattdessen lieber noch ein bisschen Fernsehen, genieße ein Gläschen Porto und entspanne beim Mandala-Malen.

12 Und dann überlege ich mir, was ich heute in mein 5-Jahres-Buch schreibe.

Tour d’Europe

Sonntag, 5. Dezember
Abfahrt um 8:30 Uhr, das hieß für mich: um 6 Uhr mit dem Taxi zur Bushaltestelle, von da mit dem Bus zum Flughafen und mit noch zweimal umsteigen zum Abfahrtsort. Und dann eine halbe Stunde in der Kälte stehen… Immerhin war die Aussicht während der Busfahrt schön:

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Mit wenig Verspätung und dem Zurücklassen einiger Nachzügler (fand ich schon ziemlich krass) ging es dann endlich los. Nach einem Abstecher nach Schengen (für alle, die genau wie ich zuvor nicht genau wissen, wo das eigentlich: im Dreiländereck Deutschland-Luxemburg-Frankreich) fuhren wir nach Luxemburg Stadt, um dem dortigen McDonalds einen Besuch abzustatten und eine Stadtführung zu machen. Danach ging es durch Schneegestöber in der Wallonie nach Brüssel.

Nach einem leckeren belgischen Abendessen (Krabbensalat, Stoofvlees mit Pommes, Pudding) und belgischem Bier kamen wir auf dem Rückweg zur Jugendherberge an diesem tollen Spektakel auf dem Grand Place vorbei:

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Nach etwas längerem Suchen haben wir dann auch tatsächlich in die Jugendherberge (mit freiem WLAN!) zurückgefunden und konnten uns in unsere Plastikbetten kuscheln.

Back home

Nach einer abenteuerlichen Rückfahrt bin ich wohlbehalten aus Brüssel zurück. Und wenn ich mein Chaos hier beseitigt habe, komme ich vielleicht auch mal dazu, eure ganzen Einträge zu lesen und von meinen letzten zwei Wochen zu berichten.

2 Tage Abschalten

Tat das gut: 2 Tage Nichtstun in netter Gesellschaft in den französischen Bergen. Traumhaftes Wetter, eine atemberaubende Aussicht und viel zu viel zu essen und zu trinken – perfekt! Und dank Mittelwellen-Übertragung konnten wir sogar den deutschen Triumph auf der Hinfahrt genießen – beziehungsweise es einfach nicht glauben, dass bei jedem Versuch, die Qualität der Übertragung zu verbessern, ein Tor für Deutschland fiel! Jetzt hat mich die Realität (und der Sonnenbrand) wieder, ab morgen ist wieder Alltag angesagt!