Freitagsfüller 39/2017

1. Die Nachrichten gehen gerade total an mir vorbei. Nicht mal zum Tagesschau gucken komme ich… 

2. Dank selbstgestrickter Socken habe ich im Bett selten kalte Füße. Und mit den Barfuß-Schuhen interessanterweise auch, vermutlich weil die Füße besser durchblutet werden. 

3. Herbstferien, da war doch was… Mittwoch in der Probe noch drüber gesprochen, direkt wieder vergessen – bis ich heute am Hauptbahnhof ankam und in den Zug Richtung Heimat wollte… 

4. Meine Leseliste pflegen müsste ich mal wieder. Sonst weiß ich in ein paar Wochen nicht mehr, was ich in diesem Quartal schon gelesen habe. Obwohl mein aktuelles Buch sich so zieht, dass ich es wohl nicht weiter lesen werde. Und das passiert echt selten. 

5. Mal so ganz unter uns gesagt, ich hätte vor Freude durch die Gegend hüpfen können, als ich am Mittwoch ein Ticket für das Kelly-Konzert auf der Loreley abgestaubt habe! Ich fühl mich wie 15 😉 

6. Ich bin einfach nur noch geschafft. Ich freue mich so auf die Woche am Meer und das ausschlafen! 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Ruhrpott-Luft, morgen habe ich geplant, munter zu diskutieren und Sonntag möchte ich meinen Eltern und vielleicht einem kleinen Erdenbürger einen Besuch abstatten! 

Advertisements

Freitagsfüller 36/2017

1. Ich bin stolz, dass ich mich schon zweimal zum Sport aufraffen konnte – dafür kann ich jetzt nicht bequem laufen geschweige denn in die Knie gehen. Blöder Muskelkater. 

2. Direkt vor der Rolltreppe ist definitiv nicht der richtige Platz für ein kleines Schwätzchen. Das sahen dir Damen gerade am Bahnhof irgendwie anders.. . 

3. Um den Hals habe ich gerade eine Kette mit einem Wollknäuel-Anhänger. Vorhin auch noch ein Tuch, aber hier im Süden ist es echt warm. 

4. Was ich nicht mag ist zuviel Drama. Sag die Dinge wie sie sind, direkt und unverblümt, heul dich aus, aber dann ist auch mal gut. (Das bezieht sich jetzt auf niemanden im Speziellen, das ist eine allgemeine Bedienungsanleitung für den Umgang mit mir ;-)) 

5. Gestern abend hatte ich so viele Pläne – und lag völlig erledigt nach dem Entspannungsbad um neun im Bett… 

6. Ich weiß gar nicht, welche Arten das eigentlich sind, Herbstblumen. Bei uns stehen meistens Rosen auf dem Tisch, das ganze Jahr über. 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Abend im hübschen Heidelberg, morgen habe ich geplant, zu shoppen bis die Karte glüht und Sonntag möchte ich hoffentlich eine liebe Freundin treffen und ohne Stress und Umleitungen zurück nach Hause kommen! Und mich freuen, dass ich dann noch zweimal ausschlafen darf.  

Den Freitagsfüller und die anderen Mitmacher findet ihr hier bei Barbara: klick 

12 von 12 im November

Und schon wieder ist ein Monat um und es ist der 12. … Dumm nur, wenn man am Abend vorher vergisst, das Handy an den Strom zu stecken, dann am 12. hochmotiviert aufsteht und an das Datum denkt – und der Akku leise „Bye“ sagt. Deshalb keine Bilder von unserem überaus leckeren Frühstück mit Schokobrötchen und Avocado (nacheinander!), dafür aber von der Post:

  1. Die Karten sind da, jippie!
  2. Ich habe zwar keinen Thermomix, sondern „nur“ einen Monsieur Cuisine, aber man kann sich ja mal inspirieren lassen.

Danach wurde hart gearbeitet. Ich wollte es ja nicht glauben, als mein Schatz die ganze Zeit meinte, dass das Kisten packen doch in zwei, drei Tagen geschafft wäre. Tja, wir waren jetzt anderthalb dran und bis auf

  • Vorräte und Basic Küchensachen
  • Klamotten
  • Bettwäsche
  • Elektronik

ist eigentlich fast alles verpackt. Wow! Umziehen tun wir zwar erst in ca. einem Monat, aber was schon mal gemacht ist, ist erledigt.

3. Im Wohnzimmer stapeln sich die Kartons.

4. Der Büffetschrank ist fast komplett ausgeräumt.

5. Nachmittags ging es dann zu einer Krimi-Bahnfahrt mit meinen Eltern. Ungeplanterweise hatten wir sogar richtig Action, weil ein Falschparker unsere Bahn ausgebremst hat und wir nach längerem Warten rückwärts fahren und eine Umleitung fahren mussten. Irgendwie war das spannender als die Lesung…

6. Deko in der Nostalgie-Straßenbahn.

 

7. Da gestern der traditionelle Currywurst-Pommes-Tag im Büro ausgefallen ist, weil unsere Stamm-Imbissbude Anfang der Woche abgebrannt ist, hatte ich dann heute mein Lieblingsgericht 🙂

8. Mein fertiger Pullover – die verschiedenen Stadien habe ich ja bei einigen 12von12 gezeigt, jetzt kann ich ihn endlich tragen! Ein bisschen spannt er oben an der Kante, weil die einfach nicht flexibel ist, aber sonst bin ich total begeistert von dem guten Stück. Wenn ich eine Lösung für diese Kante finde, könnte ich mir vorstellen, ihn auch noch in anderen Farben zu stricken.

9. Im Dauerlauf ging es dann zum nächsten Termin – es stand mal wieder ein Klinik-Konzert auf dem Programm. Das Publikum war begeistert und ich bin auch größtenteils zufrieden mit meinen Fingern. Hier habe ich dann schon wieder alles gepackt und warte auf mein „Taxi“ zurück zur S-Bahn.

10. Mein neues Suchtspiel „Loop“. Virtuelles Aufräumen quasi. Man muss versuchen, durch Drehen der Teile alle losen Enden wegzubekommen. Das Gegenstück – alle Verbindungen aufheben – gibt es auch, aber das fesselt mich irgendwie nicht so sehr.

In der Bahn hatte ich dann mal wieder eine weniger nette Begegnung mit einigen angetrunkenen Halbstarken und habe diesmal meinen Mund aufgemacht – mit dem Ergebnis, dass ich mir Beleidigungen anhören durfte und sich an der Situation natürlich nix geändert hat (die saßen gemütlich mit ihren Alkoholflaschen im Bereich der Klappsitze, während eine Frau mit Kinderwagen und ich mit Akkordeon auf dem Rücken die Türen blockieren mussten, weil wir nirgendwo anders hinkonnten).

11. Aber da ärgere ich mich jetzt nicht mehr drüber und gucke stattdessen lieber noch ein bisschen Fernsehen, genieße ein Gläschen Porto und entspanne beim Mandala-Malen.

12 Und dann überlege ich mir, was ich heute in mein 5-Jahres-Buch schreibe.

Tour d’Europe

Sonntag, 5. Dezember
Abfahrt um 8:30 Uhr, das hieß für mich: um 6 Uhr mit dem Taxi zur Bushaltestelle, von da mit dem Bus zum Flughafen und mit noch zweimal umsteigen zum Abfahrtsort. Und dann eine halbe Stunde in der Kälte stehen… Immerhin war die Aussicht während der Busfahrt schön:

DSCF2937

Mit wenig Verspätung und dem Zurücklassen einiger Nachzügler (fand ich schon ziemlich krass) ging es dann endlich los. Nach einem Abstecher nach Schengen (für alle, die genau wie ich zuvor nicht genau wissen, wo das eigentlich: im Dreiländereck Deutschland-Luxemburg-Frankreich) fuhren wir nach Luxemburg Stadt, um dem dortigen McDonalds einen Besuch abzustatten und eine Stadtführung zu machen. Danach ging es durch Schneegestöber in der Wallonie nach Brüssel.

Nach einem leckeren belgischen Abendessen (Krabbensalat, Stoofvlees mit Pommes, Pudding) und belgischem Bier kamen wir auf dem Rückweg zur Jugendherberge an diesem tollen Spektakel auf dem Grand Place vorbei:

DSCF2939DSCF2949

Nach etwas längerem Suchen haben wir dann auch tatsächlich in die Jugendherberge (mit freiem WLAN!) zurückgefunden und konnten uns in unsere Plastikbetten kuscheln.

Back home

Nach einer abenteuerlichen Rückfahrt bin ich wohlbehalten aus Brüssel zurück. Und wenn ich mein Chaos hier beseitigt habe, komme ich vielleicht auch mal dazu, eure ganzen Einträge zu lesen und von meinen letzten zwei Wochen zu berichten.