Freitagsfüller 27/5016

1. Die ganze Welt spielt verrückt. Schon wieder ein Anschlag, wer auch immer da jetzt hinter steckt 😦 

2. Niemand will mehr. Es ist Freitag Mittag, Zeit fürs Wochenende. 

3. Brauchen wir eigentlich Gardinen für die neue Wohnung? Im Moment haben wir nur im Arbeitszimmer welche, und in jedem Raum Rollos als Sonnenschutz. Aber jetzt guckt uns ja auch niemand rein so ganz oben im Haus. Muss ich nochmal eingehend drüber nachdenken. 

4. Flip-Flops statt Flop-Flops. 🙂 Mein erstes Paar habe ich immer noch, 2002 in Brasilien gekauft und seitdem jeden Sommer getragen. Langsam wird die Sohle etwas dünner… 

5.   Schneller geht es, wenn man Aufgaben zusammenfasst und dann zum Beispiel nur einmal zum Drucker laufen muss statt für jedes Blatt einzeln. Optimieren, das macht mir Spaß. 

6. Beim Sommerrodeln bin ich auf die Bremse (ge) treten. Ganz so schnell wollte ich da dann doch nicht runter. Außerdem muss man ja auch den Ausblick genießen. 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend mit meinem Pullover, morgen habe ich die zweite kulinarische Schnitzeljagd und eine Reise in meine Jugend geplant und Sonntag möchte ich mich überraschen lassen und vielleicht ins Airport Kino!

Den Freitagsfüller gibt es hier bei Barbara. 

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Freitagsfüller

1. Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in Deinem Rücken sein. Sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf Dein Gesicht der Sonnenschein. *sing*.

2. Wer versucht mich zu verarschen kann sich warm anziehen.

3. Der beste Weg um morgens ausgeschlafen zu sein ist, auch konsequent früh ins Bett zu gehen….

4. Für Glühwein ist es zu warm, aber trotzdem zu kalt für Eiscreme.

5. Langsam breitet sich sich die übliche vorweihnachtliche Panik aus – noch keine Karten geschrieben geschweige denn Pakete verschickt!

6. Ich lasse mich überraschen was wir machen am vierten Advent.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Weihnachtsgrillen im Büro und doch-nicht-Plätzchen-backen-dafür-Glühwein-trinken mit einem lang vergessen geglaubten Kommilitonen, morgen habe ich eine entspannte Zugfahrt nach Stuttgart und ein weiteres Treffen mit der studtentischen Vergangenheit geplant und Sonntag möchte ich genauso entspannt nachts zu meiner Schwester weiterfahren und die Zeit mit ihr genießen!

Mehr Freitagsfüller findet ihr hier klick.

Unter Druck arbeiten

Wie war das nochmal, unter Druck arbeitet es sich am besten? Nachdem jetzt die endgültige Mail von blog.de kam, dass die Seite in etwas mehr als einer Woche Geschichte ist, habe ich jetzt endlich die Motivation gefunden, meinen alten Blog komplett umzuziehen. Es ist noch nicht alles perfekt, aber ich kann heute zumindest noch  nachprüfen, ob auch alle Beiträge da sind und vernünftig aussehen.

Das Stöbern in den alten Beiträgen war wie eine Reise in eine fremde Vergangenheit, teilweise weiß ich selbst nicht mehr, über wen ich da eigentlich geschrieben habe… Es klingt für mich heute wie Erzählungen aus einer ganz anderen Welt, dabei ist es erst ein paar Jahre her.

Ich hab‘ vor ein paar Wochen schon mal mit dem Blogumzug angefangen und heute saß ich dann nochmal mehr als sechs Stunden am Rechner, um alles zu kopieren und anzupassen. Aber ich glaube, es war die Arbeit wert, ich hätte mich wahrscheinlich irgendwann geärgert, wenn mein „Tagebuch“  einfach nicht mehr da gewesen wäre.

So ganz weg war ich ja nie bei blog.de, nur die Muße zum Schreiben fehlt mir irgendwie, seit ich richtig arbeite. Nach acht Stunden vor dem Bildschirm reicht es nach Feierabend meist nur noch zu einer passiven Berieselung – Fernsehen, Lesen oder Blogs auf dem Handy lesen. Auch zum Kommentieren kann ich mich leider meist nicht aufraffen, obwohl es jeder gelesene Beitrag eigentlich verdient hätte.

Mal schauen, ob ich meine Schreiblust wiederfinde, es gibt so viel zu erzählen! Außerdem will ich auch verstehen, wie das hier eigentlich alles funktioniert, bei blog.de hat sich in den all den Jahren ja doch eine gewisse Routine eingespielt.

  • Also – ich hoffe, dass nicht wieder zweieinhalb Jahre vergehen, bis ich von mir hören lasse!

 

Manchmal muss das einfach sein!

Meine Liste an mehr oder weniger wichtigen Aufgaben für heute war lang. Nicht gerade förderlich bei der Abarbeitung war, dass ich nach der Abfahrt meiner Eltern und meiner Schwester (einmal Richtung Urlaub, einmal Richtung Uni) mehrere Stunden mit Kleinkram (Strickvideos gucken, Facebook, Fäden vernähen, Kordeln häkeln,…) verbracht habe, anstatt mich wichtigeren Sachen zu widmen.

Als mich dann meine beste Freundin aus Abi-Zeiten anschrieb, ob ich Lust auf einen Kaffee hätte, wollte ich eigentlich gleich nein sagen (sie ist auch im Orchester, dadurch haben wir jetzt wieder Kontakt). Sie ließ dann aber nicht locker, und meinte, sie könnte auch vorbei kommen. Sie wohnt am anderen Ende der Stadt, ich wäre mit dem Bus fast eine Stunde unterwegs gewesen. Das war dann der notwendige Tritt in den Hintern, um zumindest die wichtigsten Sachen fertig zu bekommen.

Wir waren dann erst eine Stunde oder so spazieren, da das Wetter echt traumhaft war. Danach noch einen Kaffee trinken – der dann fast zwei Stunden dauerte, weil wir so in Erinnerungen geschwelgt , unsere alten Briefbücher gelesen und gleichzeitig versucht haben, die letzten zehn Jahre irgendwie aufzuholen.

Als sie ging, war es schon fast acht und ich hatte nichts mehr geschafft, aber das war mir in dem Moment egal. Ich hoffe, dass das nicht nur ein einmaliges Wiedersehen war und wir in irgendeiner Form an früher anknüpfen können. Eine wirklich beste Freundin, der ich alles erzählen kann und die in meiner Nähe ist, hatte ich nämlich schon sehr lange nicht mehr…

Jahresrückblicks-Stöckchen

Bei DieVenus und sigrun-beate gemopst:

1. Zugenommen oder abgenommen?
In den letzten Monaten endlich ein bisschen abgenommen 🙂

2. Haare länger oder kürzer?
Seit vielen Jahren mal so viel kürzer, dass es auch wirklich auffällt. Gute Entscheidung!

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger, deswegen trage ich ja meine Brille inzwischen auch mehr oder weniger regelmäßig.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Unverändert, auch wenn ich gehofft hatte, dass es bis zum Jahresende ein großes Plus wäre.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Gleich viel, vermute ich mal.

6. Mehr bewegt oder weniger?
In den letzten zwei Monaten ohne Busfahrkarte auf jeden Fall!

7. Der hirnrissigste Plan?
Vermutlich meine Diplomarbeit – aber es hat ja funktioniert!

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Zwar nicht wirklich gefährlich, aber abenteuerlich: Einige Fahrten/Reisen, bei denen es nicht sicher war, ob man überhaupt ankommt und wenn ja wann.

9. Der beste Sex?
:>>

10. Die teuerste Anschaffung?
Ich glaube mein Netbook – aber das hat sich ja ausgezahlt, durch den Ausfall des Laptops. Also teuer, aber sinnvoll 🙂

11. Das leckerste Essen?
Da gab es dieses Jahr so einiges: beschwipste Lasagne, Pizza in Meran, Wildschwein letzten Sonntag, die erste Ruhrpott-Currywurst nach Monaten, …

12. Das beeindruckendste Buch?
Die tollste Entdeckung des Jahres war auf jeden Fall Georges Simenon mit seinen Maigret-Krimis.

13. Der ergreifendste Film?
Ich hab‘ so viele Filme gesehen, dass mir da jetzt gar kein spezieller einfällt.

14. Die beste CD?
„Seul… avec Vous“ von Garou

15. Das schönste Konzert?
Die Pantasonics!

16. Die meiste Zeit verbracht mit?
Meiner Diplomarbeit und meinem Schatz

17. Die schönste Zeit verbracht mit?
Mit meiner Schwester und meinem Schatz

18. Vorherrschendes Gefühl 2010?
Überforderung

19. 2010 zum ersten Mal getan?
Macarons gebacken, in New York gewesen, Irland besucht, einen Titel bekommen, Russisch gelernt

20. 2010 nach langer Zeit wieder getan?
Geflogen? Ich glaube, 2009 war ich mehr mit der Bahn unterwegs

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– Die Aschewolke
– Gefühlte 524 Absagen
– Die Versagensängste bei der Diplomarbeit

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mit jeder Bewerbung aufs Neue: Dass ich die Richtige für den Job bin

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Der Besuch bei meinem Opa in der Reha, da hat er sich wirklich wahnsinnig drüber gefreut

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Schatzis Angebot, bei ihm einzuziehen. Ich glaube, hier bei meinen Eltern wäre ich längst wahnsinnig geworden…

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Danke!

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich bin so froh, dass es dich gibt!

27. 2010 war mit einem Wort?
wechselhaft

28. 2010 leider gar nicht getan?
Berlin und die Freunde da besucht

29. Wort des Jahres?
Diplom-Volkswirtin

30. Stadt des Jahres?
New York war beeindruckend
Dublin war gemütlich
Brüssel fühlt sich an wie zu Hause

31. Song des Jahres?
(Jusqu‘)Au bout de mes rêves

32. Erkenntnis des Jahres?
Es hängt nicht immer von einem selbst ab, ob etwas klappt oder nicht. Man kann noch so gut sein und noch so viel versuchen, es geht einfach nicht immer, weil andere auch noch ein Wörtchen mitzureden haben.

33. Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Bei meinem Schatz Unterschlupf zu suchen

So, da habe ich jetzt auch ganz schön lange dran gesessen, weil ich nebenbei noch meine Einträge des letzten Jahres überflogen habe. Ist ja doch einiges passiert in 2010, wenn auch das Ende nicht so ist wie erwartet/erhofft. Aber wer weiß, für was das alles nochmal gut ist. Ich wünsche euch, meinen treuen Lesern und Ratgebern, ein schönes Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben und bin schon gespannt auf eure Fotos und Berichte von Geschenken, Festmahl-Rezepten und Erlebnissen!

Back to where we started

Ich bin nachher auf einer Party eingeladen. Eine Einladung, mit der ich wirklich überhaupt nicht gerechnet hatte. Mit dem Geburtstagskind hatte ich vor meinem Auslandsjahr sehr viel zu tun, dann ist der Kontakt schnell eingeschlafen (genau die Teile hatte ich letztens ja noch gelesen). Als ich wieder zurückkam, war ich zwar mal wieder mit ihr und den anderen weg, aber irgendwie war das nicht (mehr) mein Ding, sich zweimal die Woche komplett abzuschießen und für nichts anderes mehr Geld zu haben (ich warte immer noch auf einen gemeinsamen Brunch, für den sie damals auf Grund der Feierei kein Geld hatte). Vor ein paar Monaten, direkt nach Abgabe meiner Arbeit, hab‘ ich sie zufällig auf dem Festival hier in der Stadt getroffen, sonst sind wir uns immer aus dem Weg gegangen. Und jetzt die Einladung, ich hab‘ extra nochmal nachgefragt, ob sie mich auch wirklich meinte. Da sich mein Studentenleben ja dem Ende zuneigt, werde ich mir das nachher nochmal antun. Mich mit Hocker, Getränken und eigenem Glas auf den Weg machen und mal schauen, ob ich diesen Haufen wenigstens für einen Abend ertrage. Und sonst geh‘ ich halt einfach wieder 😉