ABC zum 1.

Dann mache ich das doch auch mal:

A… wie Abschied nehmen. Das musste ich gestern von meinen Kollegen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

B… wie Blasen an den Füßen (High Heels meet Kopfsteinpflaster meets Sommerhitze) und an den Fingern (zu viel gestrickt?)

C… wie „Charade“ mit Audrey Hepburn – will ich noch gucken!

D… wie DVD-Abende mit dem Mitbewohner, viel Haribo und einem Glas Wein.

E… wie Elefant. Der kleine blaue, von der Maus. Den hab‘ ich als Schlüsselkappe, beim Aufräumen wiedergefunden 🙂

F… wie Fledermaustuch – daran stricke ich gerade, und obwohl das Muster so einfach ist, dass man dabei einschlafen könnte, passieren mir dauernd
blöde Flüchtigkeitsfehler. Immerhin wird’s dann sehr individuell 🙂

G… wie Guaraná, brasilianisches Nationalgetränk, letztens im Asialaden wiedergefunden und an alte Zeiten zurückerinnert.

H… wie Heimatgefühle – die sind so langsam wieder da.

I… wie Investitionen – und zwar in meine Sprachkenntnisse. Auf der anderen Seite des Bettes, Mein bester Freund, Die Klasse und Liebe um jeden Preis

J… wie Jahr 2011 – könnte meins werden 🙂

K… wie Kaffee – trinke ich heute höchstens selbst aufgebrühten oder aus der Senseo. Im Kaffeefilter gab es schon intelligentes, grellbuntes
Leben… Das kommt davon, wenn man die Maschine kaum benutzt.

L… wie Leinwand. Die steht jetzt wieder hier, nachdem die Sonnenblume die letzten Monate mein Büro geschmückt hat!

M… wie (Ex-)Mitbewohner, der kommt gleich zum Kaffee

N… wie Nagellack, wieder viele Farben ausprobiert, aber wenig gefunden, das die Wiederholung lohnt.

O… wie Oettinger. Böser Fehler, mir das zur Bewirtung meiner Geburtstagsgäste mitbringen zu lassen, schmeckt gar nicht!

P… wie Pommes, die gerade im Backofen sind, Mayo steht schon bereit!

Q… wie Quetschkommode. Es juckt mir in den Fingern, ich will wieder spielen. Könnte auch an meiner DVD von gestern liegen: Accordion tribe

R… wie Resturlaub. Der hat heute angefangen und ich bin nach einem halben Tag schon total entspannt. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich die ganzen Gedanken an den Job jetzt einfach hinter mir lassen kann.

S… wie Südkorea – da ist Schatzi bis heute noch und ganz bald wieder bei mir 🙂

T… wie Tagesplan – der sieht plötzlich ganz anders aus. Nicht mehr Gespräche im Stundentakt, sondern Aufräumen, Entspannen und Abschied nehmen.

U… wie Umzugskartons – die sind schon gepackt, nächste Woche geht’s los!

V… wie Frau Venus. Die hab‘ ich vorletztes Wochenende nochmal gesehen 🙂

W… wie WG-Leben. Existiert gerade nicht so wirklich, dafür siehe D.

X… wie X-Mas – die ersten Lebkuchen hab‘ ich schon gesichtet!

Y… wie Yarn/Wolle. Damit habe ich im Moment irgendwie kein Glück, Dienstag war ich am falschen Ort für den Fabrikverkauf, gestern hatte das Wollgeschäft im Arbeitsort schon zu, heute die Alternative hier Mittagspause. Eine höhere Macht will mich wohl vom Kaufrausch abhalten 🙂

Z… wie Zeit. Meine Armbanduhr ist kaputtgegangen, die andere vertrage ich nicht.

Fleißiges Bienchen

Den WG-Putz hab‘ ich zwar heute nicht vollständig geschafft, aber die Liste der erledigten Punkte heute ist doch recht lang:

  • Bett neu bezogen, Bettwäsche gewaschen
  • WG-Wäsche
  • Cookies gebacken für Dienstag
  • Brownies gebacken für Dienstag
  • Fleischküchle mit Käsefüllung gemacht für Dienstag
  • Badezimmer geputzt
  • gebügelt
  • die ersten Kartons gepackt
  • ganz viel ausgemistet
  • eine Stunde mit meiner Mutter über den Umzug diskutiert
  • endlich meinen Arbeitsvertrag unterschrieben
  • Mojo Nr. 4 fertiggestrickt
  • mit meinem Schatz gechattet
  • einen Brief geschrieben
  • mir ein leckeres Abendessen gekocht
  • grad ein Feierabendbier genossen

Und wenn der Dienstag vorbei ist, komme ich vielleicht endlich mal wieder dazu, ein paar Bilder von meinen Strickwerken zu zeigen, über das Leben zu philosophieren oder einen Bruchteil der Gedanken in Worte zu fassen, die mir zur Zeit ständig durch den Kopf gehen. Mein bester Freund ist das Heft mit den Listen für den Umzug 🙂

Perfektes Wochenende

Freitag waren wir mit ein paar Freunden auf einer Party in Stuttgart, mit Feueralarm, verrückten Leuten und einer noch verrückteren Rückfahrt (das Tor der Schule, wo die Party stattfand, war bereits abgeschlossen, also mussten wir über den Zaun RAUSklettern). War sehr nett, aber ich bin froh, dass wir uns für die Variante „letzter Zug“ statt „erster Zug“ entschieden haben!

Gestern war ein rundum perfekter Tag: Zuerst bin ich im Sonnenschein zum Bäcker gestiefelt, um mit frischen Brötchen ein leckeres Frühstück zu bereiten, später ging’s dann in mein persönliches Paradies zum Einkaufen. Danach hab‘ ich noch einen Abstecher zum nahegelegenen Hofgut gemacht, um frische Eier zu kaufen und die schöne Aussicht zu genießen. Und zu Hause erwartete mich dann ein göttlich leckerer Flammkuchen, beziehungsweise eigentlich mehrere unterschiedliche, alle gut schmeckende Varianten:
DSCF3519
und ein gemütlicher DVD-Abend – „Der Mann für geheime Stunden“ – nichts, was man unbedingt gesehen haben muss 😉

Und als besonderes Schmankerl hab‘ ich beim Umräumen meiner Umzugskartons entdeckt, dass meine Tante mir zu den Sachen aus der Wohnung meines Opas eine große Kiste mit den Stricknadeln meiner Oma gepackt hat. :>>

Heute war ich auch fleißig, hab‘ genau wie gestern Wäsche gewaschen und sortiert, mein Kochbuch auf Vordermann gebracht, einen sehr leckeren Karottenkuchen gebacken und Sachen für’s Grillen vorbereitet. Und damit klang das sehr entspannte Wochenende aus! Und morgen habe ich zum ersten Mal einen Hospitanten bei mir im Büro sitzen, ich bin ja mal gespannt 🙂

Monatsrückblick November

Der Dezember ist zwar schon weit fortgeschritten, aber ich muss doch noch was nachreichen:

Der November
so meinen Kalender durchblättere, fällt mir auf, dass im November nach langer Zeit mal wieder ein paar Parties waren und ich endlich mal wieder unter Leuten war. Außerdem hab‘ ich ehrenamtlich bei den Filmtagen hier geholfen (und kein Wort Französisch gesprochen), jede Menge französische Filme gesehen und mit Frau Venus die Altstadt erobert. Und Schatzis Geburtstag gefeiert! Gerade die letzten Tage des Monats waren echt schön und entspannt, wir haben viele kleine Sachen zusammen unternommen und es uns gutgehen lassen. Das Zusammenleben habe ich richtig genossen 🙂

Monatsrückblick Oktober

Krass, schon wieder ist ein Monat einfach um. Und sogar ein besonderer: der erste Monat „Zusammenleben“. Es klappt trotz der beengten Verhältnisse besser als erwartet, sogar mit positiven Nebeneffekten (- 3 kg) 🙂 Natürlich ist es nicht ganz leicht, so ein kleines Zimmer nicht ins Chaos versinken zu lassen, wenn man zu zweit hier wohnt, aber das schaffen wir so langsam. Und sonst ist es einfach nur schön, zusammen einzuschlafen und aufzuwachen, zusammen zu kochen, viel Zeit zum Reden zu haben und trotzdem noch Sachen allein zu unternehmen.

Andererseits ist mir natürlich auch klar, dass das so kein Dauerzustand ist, der Wunsch nach einer eigenen Wohnung (und vor allem nach Arbeit!) ist ja da. Da hat sich aber leider trotz einiger positiver Entwicklungen im Oktober nichts dran geändert. Also muss ich mich weiter in Geduld üben.

Und sonst? Wir waren bei einem Ball (der ist im Blog auch ganz untergangen, weil ich da bis zum Tag davor kaum drüber nachgedacht hab‘), der inzwischen schon dritte Tanzkurs hat angefangen, ebenso das Semester, das für mich jetzt keine Bedeutung mehr hat.

Viel gelesen hab‘ ich auch und endlich mal wieder was gestrickt – mit neuen scharfen Stricknadeln!

Ich hoffe mal, dass der November ein paar mehr Highlights bereithält…

Festmahl

… und leider war der Hunger größer als die Geduld, noch ein Foto vor dem Verzehr zu schießen…

Vorspeise:
Gabelspaghetti mit feuriger Tomatensauce (gewürzt mit Piment de Cayenne, Tabasco, Petersilie, Dill und Gemüsebrühe)

Hauptspeise
Mit Frischkäse, Paprika und Frühlingszwiebeln gefüllte Champignons

Nachspeise
Vegane Sachertorte und Apfelkuchen (Geburtstagsreste einer Mitbewohnerin)

Bin soooo satt! Ich hab‘ mich dann grad vom Sofa gerollt und werde heute nicht mehr viel tun 🙂

Monatsrückblick August

Dafür, dass ich zu Beginn des Monats keine Ahnung hatte, wie ich die Zeit ohne meinen Schatz überstehen solle, war es dann doch ein schöner August:

  • Meine Diplomarbeit ist korrigiert. Ich bin fertig! FERTIG!
  • Der „Urlaubstag“ mit meinen Mitbewohnerinnen war einfach schön.
  • Mein Besuch in Meran war zwar verregnet, aber trotzdem toll.
  • Und der Tag mit Venus und ihrem Schatz hat mich auch für vieles, was in den Tagen davor schief gelaufen ist, entschädigt.

Und hin und wieder hat ja tatsächlich mal die Sonne rausgeschaut, was meine Produktivität gleich verzehnfacht hat.

So wie jetzt – ich geh weiter packen 🙂

Wie die Zeit vergeht…

Schon wieder ist eine Woche um. Der Sprachkurs schlaucht mich doch mehr, als ich gedacht hätte. In den letzten Tagen habe ich zwar auch einiges an Daten eingegeben, aber mit dem Ergebnis, dass ich gestern viel zu müde war und Russisch hab‘ Russisch sein lassen. Ein bisschen Ausschlafen war echt mal nötig, das wird jetzt am Wochenende nämlich auch nicht möglich sein.

Mein Schatz ist mal wieder in der Weltgeschichte unterwegs (Irland und Luxemburg in der gleichen Woche), allerdings mit mehr Glück als Verstand. Gestern rief er mich vom Bahnhof in D. an – er hatte seinen Zug verpasst, weil er in seiner Heimatstadt (mit einem wirklich winzigen Bahnhof) in den falschen Zug gestiegen war. Ich sag‘ da jetzt besser mal nix zu, nur so viel: Da fahren genau zwei verschiedene Züge mit drei möglichen Richtungen ab…

Die WG-Stimmung ist wieder ein bisschen besser, aber so wirklich wohl fühle ich mich grad immer noch nicht. Bin echt froh, dass ein Ende in Sicht ist. Sonntag kommt mein Schatz endlich wieder hierher, freu mich schon!!!

Neue Reisepläne hab‘ ich auch, entweder ein zweiwöchiger Sprachkurs in Woronesch oder ein Segeltörn im Ijsselmeer. Reizen würde mich beides… Aber vorher erstmal in die USA, die Diplomarbeit schreiben und vielleicht zu einer Karrieremesse nach Berlin 😉

In einer anderen Welt

Ich bin grad ein bisschen betrübt. Nicht wirklich traurig oder niedergeschlagen, einfach nur betrübt. Heute stand/steht WG-Grillen auf dem Plan, aber ich glaube, es fällt denen nicht mal wirklich auf, dass ich nicht mehr da bin. Irgendwie leben wir grad in total verschiedenen Welten und ich will nur noch weg von hier. Warum die Stimmung plötzlich umgeschwungen ist, kann ich gar nicht sagen. Bis Weihnachten war ich richtig glücklich hier, aber seitdem hat sich meine bisherige Lieblingsmitbewohnerin ziemlich verändert, meine Nachbarin ist fast nur noch bei ihren Eltern und die anderen leben auch ein vollkommen anderes Leben. Der Wunsch nach einer eigenen Wohnung wird immer größer, gerade auch nach so Kommentaren wie vorhin, dass es hier ja schließlich eine WG sei und wir keinen Sauberkeitswettbewerb gewinnen wollen. Entschuldigung, aber im Moment ist es echt DRECKIG. Und das hat nichts mit einem Reinlichkeitsfimmel zu tun (den ich definitiv nicht habe), sondern mit purem Selbsterhaltungstrieb. ICH will nicht in einem Saustall wohnen. Aber gut, da gehen die Meinungen wohl auseinander… Und so werde ich jetzt noch ein bisschen an meinen Daten arbeiten und hoffen, dass es nachher schnell ruhig wird.

Früüüüüüüüühling!

Das Wetter ist sooo genial! Das Aufstehen heute morgen fiel zwar noch schwer, aber der Sprachkurs hat mich dann endgültig geweckt. Die Pause im strahlenden Sonnenschein (ohne Jacke!) war super entspannend und auch danach haben mich das Licht und die Wärme motiviert. Nach einem kleinen Mittagssnack auf der Terrasse hab‘ ich den Müll weggebracht, draußen Ordnung geschafft, Fenster geputzt, Wäsche gewaschen, Russisch gelernt, … Und jetzt genieße ich einen göttlichen Kaffee und werd‘ gleich noch in die Stadt fahren und ein paar Erledigungen machen. Abends ist dann Stammtisch, freu mich schon!

Fazit des Tages: Ich kann’s kaum erwarten, dass meine Sonnenbrille endlich fertig ist, damit ich die Zeit draußen noch mehr genießen kann. So langsam scheine ich aus dem Winterschlaf zu erwachen, bin total energiegeladen! Endlich!!! Und morgen wird wieder gegrillt 🙂